22 Pädagogen und Anleiter kümmern sich in Schwalmstadt um Langzeitarbeitslose und Jugendliche ohne Ausbildung

Verein Arbeit und Bildung beklagt Kürzung 2011

Schwalm-Eder. Der Verein Arbeit und Bildung beklagt die Kürzung von Geld für die Eingliederung in Arbeit. Nach Angaben des auch in Schwalmstadt aktiven Vereins gibt es nächstes Jahr für die Kurse 25 Prozent weniger.

Der Landkreis sei noch stärker betroffen, als der Bundesdurchschnitt, meint die in Marburg ansässige Fortbildungsinitiative. Der Arbeitsförderung Schwalm-Eder und die Bildungs- und Beschäftigungsbetriebe hätten einen Rückgang der Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften um mehr als 60 Prozent gegenüber 2005 erreicht. Arbeit und Bildung habe voriges Jahr über 30 Prozent der Langzeitarbeitslosen seiner Arbeitsgelegenheiten in Arbeit vermittelt.

Christian Hendrichs, Abteilungsleiter des gemeinnnützigen Vereins sagt: „Wären die Arbeitsförderung und wir Banker, dann würden wir jetzt Bonuszahlungen in Millionenhöhe bekommen, so aber erhalten wir Kürzungen in dieser Höhe.“ Arbeit und Bildung betreut in der Schwalm Menschen, die wegen gesundheitlicher oder persönlicher Krisen Langzeitarbeitslose geworden sind. Oft seien es Männer und Frauen, die über einen Zeitraum von zehn Jahren ohne sozialversicherungspflichtige Beschäftigung waren. „Es ist immer wieder beachtlich, wie die Menschen aufblühen, wenn sie sinnvolle Produkte herstellen. Viele haben in der Arbeitslosigkeit das Zutrauen in ihre Fähigkeit und Belastbarkeit verloren“, erklärte Anna Porada, pädagogische Leiterin der Arbeitsgelegenheiten in Schwalmstadt. (aqu)

Quelle: HNA

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