Der TSV Geismar feiert sein 125-jähriges Bestehen – Mitgliederzahl konstant

Verein auf Jubiläumskurs

Erfolgreiche Leichtathleten aus Geismar: hinten von links Günter Kistner, Jessica Jankowski, Henri Bollinger, Dieter Ratzmann, Moritz Lampe, Malena Müller, Sven Mänz, Andreas Kutzner, vorne Francesco Kerpen, Theresa Kistner, Madlen Höhne, Selina Burghardt und Julius Kistner. Fotos:  privat

Geismar. 437 Mitglieder zählt der TSV Geismar. 50 Austritten und fünf Todesfällen standen im vergangenen Jahr 53 Eintritte gegenüber, bilanzierte Vorsitzender Dieter Ratzmann in der Jahreshauptversammlung.

Investiert wurde im vergangenen Jahr unter anderem in die Bewässerungsanlage auf dem Sportplatz, den Geräteraumes, die Fassade des Umkleidehauses sowie einen Rasentraktor.

Dieses Jahr soll die Anlaufbahn zur Weitsprunggrube erneuert werden. Ansonsten steht das Jahr ganz im Zeichen des 125-jährigen Bestehen des Vereins. Höhepunkt werden die Festtage vom 19. bis 22. Juni werden, mit Kommers im Gemeinschaftshaus. Berichte gaben die Sparten des Vereins ab:

Eltern-Kind-Turnen: Zum Turnen in der Sporthalle der Grundschule in Fritzlar kommen wöchentlich acht bis zehn Kinder. Iris David sucht nach einer zweiten Person, um das Training zu teilen.

Gymnastik-Aerobic: Spartenleiterin Marion Ramus bemerkte, dass die Beteiligung der Aerobic-Frauen im Laufe des Jahres meist nachlasse. Bei der Gymnastik gebe es mehr Konstanz.

Leichtathletik: Spartenleiterin Petra Höhne zählte die zahlreichen Erfolge der Geismarer Leichtathleten auf und erinnerte an den Leichtathletik-Kreissparkassencup in Melsungen, an dem erstmals seit vielen Jahren wieder eine Geismarer Männermannschaft teilnahm und Dritte wurde.

Jugendfußball: Die Position des Jugendleiters ist vakant. Vorsitzender Ratzmann teilte mit, dass es auch in der JSG momentan keine A- und B-Jugend gibt, in den anderen Altersklassen laufe es gut.

Seniorenfußball SG Geismar/Züschen: Trotz des personellen Aderlass im Winter holten die Spieler in der Rückrunde noch elf Punkte und kam am Ende auf Platz acht.

Durch Weggänge und Verletzungen war die Abteilung stark gebeutelt. Es gelte nun, den Abstieg zu verhindern, sagte Ratzmann. Es wäre ein Albtraum, wenn nach über 90 Jahren auf der TSV-Sportanlage kein Fußball mehr gespielt würde, sagte der frühere Vorsitzende Erwin Naumann.

Alte-Herren SG: Die Alten Herren mussten die 2. Mannschaft aufstocken. So konnte der Spielbetrieb der Altherren-Mannschaft nicht immer aufrechterhalten werden. Größter Erfolg: Platz zwei bei den Stadtmeisterschaften.

Alt-Fußballer: Die Zahl der aktiven Teilnehmer rückläufig und auf zwölf geschrumpft, Durchschnittalter: 71 Jahren.

Kassenbericht: Doris Priefert-Trost berichtete von der positiven Finanzsituation des Vereins. Im vergangenen Jahr sei mehr ausgegeben als eingenommen worden, die Lage des Vereins sei aber dennoch gut. (ode)

Quelle: HNA

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