Sportkreis Schwalm löst sich auf, um im Herbst mit Sportkreis Fulda-Eder zu fusionieren

Vereine stimmten fürs Aus

Die Delegierten: Vertreter aus 44 der 97 Vereine votierten für die Auflösung. Foto: privat

Schwalm. Der Weg ist frei für einen neuen Sportkreis Schwalm-Eder, darauf einigten sich die Delegierten der Vereine und Fachverbände, die beim Sportkreistag in Neukirchen für die Auflösung und eine Fusion mit dem Sportkreis Fulda-Eder votierten.

Vor der Abstimmung über den Antrag des Vorstandes zur Auflösung des Sportkreises verwies der Sportkreisvorsitzende Werner Almási nochmals auf den Beschluss des Hauptausschusses des Landessportbundes, dass Sportkreise zu Größen fusionieren sollen, die den politischen Kreisgrenzen entsprechen. Ebenso berichtete er über die Umsetzung der Strukturreform und die künftigen Kernaufgaben der neuen größeren Sportkreise.

Diesen Aufgabenbereich könne der Vorstand des Sportkreises nicht mehr alleine bewältigen, zumal die Vorstandsmitglieder für eine weitere Kandidatur nicht mehr zur Verfügung stehen, erklärte Almási. Von den 97 Sportvereinen im Sportkreis Schwalm waren 44 anwesend, teilte Almási mit.

Von zwölf Fachverbänden waren sechs vertreten. In der Abstimmung wurde der Antrag auf Auflösung mit zwei Gegenstimmen und sechs Enthaltungen angenommen.

Der Sportkreisvorstand bleibt laut Beschluss in seiner Zusammensetzung bis zum 12. November 2012 in der Verantwortung.

Beim gemeinsamen Sportkreistag der Sportkreise Fulda-Eder und Schwalm im Herbst wird in Fritzlar neu gewählt.

Beide Sportkreisvorsitzende, Ulrich Manthei und Werner Almási, werden laut Mitteilung für den Vorsitz kandidieren. Der Landessportbund-Vizepräsident Helmut Meister versicherte, dass den Vereinen durch eine Fusion keine Nachteile entstehen würden. Der neu zu bildende Sportkreis Schwalm-Eder werde durch höhere Finanzmittel seitens des Landessportbundes gut gerüstet. Der Sportkreisvorsitzende Werner Almási begrüßte beim Sportkreistag unter den Gästen auch Landrat Frank-Martin Neupärtl, Neukirchens Bürgermeister Clemens Olbrich, den Vizepräsidenten den Landessportbundes Helmut Meister und vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) Rudolf Ehrlich.

Großveranstaltungen

In dem mit Powerpoint-Darstellungen begleiteten Geschäftsbericht ließ der Vorsitzende die Breitensport-Veranstaltungen der vergangenen Jahre Revue passieren. Von den Sportkreisen in Hessen habe es in den vergangenen 15 Jahren kein Sportkreis geschafft, die drei Großsportereignisse wie den Hessentag (1995), das Festival des Sports (2002) und die Deutschlandtour Sportabzeichen (2011) zu organisieren.

Daneben gab es weitere Veranstaltungen wie Hallensportschauen in Altkreis und viele Fort- und Ausbildung- und Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Sportthemen.

Ehrung für Bernd Bick

Sportabzeichenobmann Karl Schmidt erinnerte in seinem an den erfolgreichen Sportabzeichentag im vergangenen Jahr in Schwalmstadt. Über 1300 Teilnehmer haben sich der Prüfung gestellt, fast 600 der Sportler hätten die Prüfung erfolgreich abgelegt.

Rudolf Ehrlich, Referent des Olympischen Sportbundes, berichtete über die Vorteile des Deutschen Sportausweises.

Der Tuspo Ziegenhain habe diesen Ausweis als Mitgliedsausweis bereits mit Erfolg eingeführt.

Vorstandsmitglied Bernd Bick wurde mit der Ehrennadel in Bronze für seine langjährige ehrenamtliche Mitarbeit im Sportkreisvorstand ausgezeichnet. (alx)

Quelle: HNA

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