Beim Jungbläsertag des Kirchenkreises übten Musiker an Trompete, Posaune und Horn

Vereint klingt Blech am besten

Guter Ansatz: Paul Eisenach (rechts, 8) und Lennart Zibuschka (7) übten fleißig. Foto: Rose

Treysa. Am Samstag trafen sich Jungbläser im Kirchenkreis Ziegenhain zu einem ausgiebigen Probentag im Franz-von-Roques-Haus in Treysa: 33 Musiker nahmen an der 12. Auflage der Schulung teil, organisiert von Landesposaunenwart Ulrich Rebmann.

Unterstützt wurde der Hauptamtliche von vielen versierten Bläsern aus den umliegenden Chören der Kirchengemeinden Ziegenhain, Wiera und Spieskappel. In Kleingruppen versuchte der Nachwuchs, das Beste aus dem glänzenden Blech heraus zu holen.

Die Palette des musischen Könnens reichte von Anfängern, die sich mit gerade mal sechs Jahren an der so genannten Taschentrompete - einer niedlich kleinen Ausführung der großen Trompete - versuchten, bis hin zu geübten und erfahrenen Bläsern, die ihre technischen Kniffe gern weitergaben.

Die überwiegenden Teilnehmer waren im Alter von acht bis elf Jahren. Gesandt worden waren sie aus den den Posaunenchören Niedergrenzebach, Loshausen/Zella, Treysa, Allendorf, Immichenhain, Schwarzenborn, Wasenberg und Willingshausen.

Ziel eines jeden Jungbläsertag sei es, die Nachwuchsmusiker dort abzuholen, wo sie gerade stünden, erläuterte Rebmann. Neben der musischen Qualifikation sollten die jungen Leute aber auch Spaß am Instrument erleben und den Zusammenhalt in einer Gruppe spüren. Erarbeitet wurde am Samstag die klangvolle Umrahmung eines Gottesdienstes. Trainiert wurde das Zusammenspiel in fünf Gruppen - drei Oberstimmen und zwei tiefen Stimmen.

Gäste aus Hamburg

Dabei waren sogar Gäste aus Hamburg mit Wurzeln in die Schwalm: die Teilnehmerinnen Katharina Michel und Franziska Walper. Jüngste Musizierende war Inga Morgenroth, sechs Jahre, aus Treysa. Wie Musik gemeinsam klingt, erlebte der Nachwuchs am Sonntag in der Stadtkirche: 30 weitere Bläser unterstützten die Jungbläser bei ihrem Auftritt. Pfarrer Dieter Schindelmann und die Besucher honorierten den klangvollen Schlussakkord des Jungbläsertages mit viel Applaus. (zsr)

Quelle: HNA

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