Dillich: Rattengift im Fleisch – Drei Hunde bei Kassel gestorben – Polizei warnt

Polizei warnt: Jetzt auch vergifteter Köder in Dillich entdeckt

Fleischköder: Dieser Schinkenspeck war mit Rasierklingen gespickt. Er wurde im vorigen Jahr in Kassel gefunden. Archivfoto: nh

Schwalm-Eder. In einem Dillicher Garten wurde am Donnerstag ein mit Rattengift versetzter Fleischköder gefunden. Das berichtete Markus Brettschneider, Sprecher der Polizei in Homberg, auf HNA-Anfrage.

In den vergangenen Tagen und Wochen wurden in Raum Kassel in Sandershausen, Nieste und Espenau mehrere vergiftete Fleischköder entdeckt, die Rattengift enthielten.

Drei Hunde in Espenau-Hohenkirchen starben sogar an den mit Gift präparierten Wurst- und Fleischstücken. Ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen im Kasseler Raum bestehe nicht, erklärte die Kasseler Polizei. Das Vorgehen sei jedesmal sehr unterschiedlich gewesen. Weitere Fälle von vergifteten Ködern im Landkreis seien derzeit nicht bekannt, sagte Brettschneider weiter.

Hundehalter sollten während Spaziergängen auf jeden Fall besonders vorsichtig sein. „Hunde sollten zurzeit besser an der Leine geführt werden“, sagt Barbara Schäfer. Die 45-Jährige leitet die Hundeschule- und Pension in Frielendorf-Linsingen.

Es könne aber nie mit Sicherheit vermieden werden, dass ein Hund etwas aufnehme. Wenn man nach dem Gassigehen das Gefühl habe, der Hund speichele viel oder verhalte sich seltsam, sollte man sofort einen Tierarzt aufsuchen. Tierhalter sollten auch nach Möglichkeit versuchen, verdächtige Funde mitzunehmen, sagt Barbara Schäfer. (ddd)

Quelle: HNA

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