Polizeistreife entdeckte Toten neben seinem Wagen bei Harle

Vermisster 74-Jähriger aus Fritzlar lag tot im Graben

+

Fritzlar/Harle. Der 74-jährige Hubert L., nach dem vier Tage lang gesucht worden war, ist tot. Seit Samstagmittag ist das traurige Gewissheit.

Lesen Sie auch:

Mysteriös: Fritzlarer Hubert L. bleibt verschwunden - Samstag Suche mit Hubschrauber

Die Fritzlarer Polizei und die Kriminalpolizei aus Homberg waren einem Hinweis nachgegangen, wonach der Vermisste nach Mosheim fahren wollte. Eine Streifenwagenbesatzung fand Hubert L. schließlich gegen Mittag leblos neben seinem roten Geländewagen.

Er lag in einem Graben etwa einen Kilometer außerhalb des Waberner Ortsteils Harle in Richtung Rhünda. Eine weitere für den Samstag angesetzte Suche mit einem Hubschrauber war daraufhin sofort abgeblasen worden. Ermittlungsbeamte der Kriminalpolizei Homberg untersuchten den Leichnam noch an der Fundstelle, fanden aber keine Hinweise auf eine äußerliche Gewalteinwirkung. Am Montag soll es eine Obduktion geben.

Der Geländewagen von Hubert L. stand festgefahren in leichter Schräglage unmittelbar neben einem ein Meter tiefen Graben. Vermutlich war der Mann beim Aussteigen gestürzt und konnte sich nicht mehr aus dem Graben befreien. Ungeklärt ist bisher die Herkunft einer Mistgabel, die direkt hinter dem Geländewagen steckte. Einzelheiten über die Todesursache können zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht werden und wären reine Spekulation, sagte ein Ermittlungsbeamter.

Der Fritzlarer war am Mittwochnachmittag ins Domstadt-Center zum Einkaufen gefahren und dann spurlos verschwunden. Die Familie machte sich große Sorgen, weil der 74-Jährige Diabetiker und auf Medikamente angewiesen war. „Wir befürchten das Schlimmste, geben aber die Hoffnung nicht auf“, hatte die Tochter noch am Freitag unserer Zeitung gesagt.

Von Olaf Dellit und Peter Zerhau

Aus Rücksicht auf die Angehörigen haben wir die Kommentarfunktion zu diesem Artikel gesperrt. (HNA Online)

Quelle: HNA

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion