Anwohnerin gab Hinweis

Vermisster Hephata-Bewohner lebend in Treysa gefunden

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Unweit des Parkplatzes, den man sieht, wurde der Mann gefunden.

Treysa. Nach mehr als 24-stündiger Suche wurde der seit Sonntagnachmittag vermisste Hephata-Bewohner am Montagabend gegen 19.30 Uhr gefunden.

Der 67-Jährige befand sich nach HNA-Informationen in einer Kuhle zwischen dem ehemaligen Autohaus Kohl am Walkmühlenweg in Treysa und der Wiera.

Laut Polizei hatte der Hinweis einer Anwohnerin des nahe gelegenen Frankenhainer Wegs die Feuerwehr bei ihrer Suche auf die Spur des Mannes gebracht. Er wurde von Rettungssanitätern zur Untersuchung in die Asklepios-Klinik Ziegenhain gebracht. Laut einer Pressemitteilung der Hephata-Diakonie ging es Karl-Heinz S. den Umständen entsprechend gut.

Aktualisiert am Montag, 20.50 Uhr.

Rund 120 Einsatzkräfte der Schwalmstädter Feuerwehren hätten ab 17 Uhr in einer groß angelegten Aktion erneut gesucht. Seit Sonntag war der Mann intensiv gesucht worden, ein Polizeihubschrauber kreiste stundenlang über der Treysaer Innenstadt, mehrfach rückten seit Sonntagabend Feuerwehren aus, Hunde wurden eingesetzt, ebenso Wärmebildkameras.

Laut Polizei setzten die Brandschützer die Suche fort, nachdem die Polizei sie gegen 15.40 Uhr erfolglos abgebrochen hatte.

Karl-Heinz S. soll das Hephata-Gelände zuvor nie allein verlassen haben. Sein Verschwinden war am Sonntag gegen 14.30 Uhr aufgefallen.

„Wir sind sehr dankbar und glücklich, dass es Karl-Heinz S. den Umständen entsprechend gut geht“, sagte Hephata-Direktor Klaus Dieter Horchem. Die erneute Suchaktion am Montagabend kam auf Bitten der Hephata-Diakonie zustande, heißt es in einer Pressemitteilung. Karl-Heinz S. sei beim Auffinden bei vollem Bewusstsein gewesen.

Horchem dankte allen an der Suchaktion beteiligten Menschen, vor allem den ehrenamtlichen Helfern der Feuerwehren, und sprach er ein großes Lob aus: „Mit Ihrem Einsatz haben sie Karl-Heinz S. vermutlich das Leben gerettet.“

Von Anne Quehl

Quelle: HNA

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