Saisonauftakt im Heimatmuseum: Helmuth Weidemeyer las eigene Gedichte

Verse aus der Heimat

Poesie aus der eigenen Feder: Mit seinen Versen brachte Helmuth Weidemeyer seine Verbundenheit zur Region zum Ausdruck. Foto: Mühling

Neukirchen. Mit Liedern und Gedichten startete der Museumsverein Neukirchen am Sonntag im Heimatmuseum in die neue Saison.

Im Raum für Sonderausstellungen unter dicken Eichenbalken, zwischen alten Schindeln und Ziegeln, erfreute Bezirkskantor Fritz-Joachim Falk-Rolke die zahlreichen Gäste mit Musik, die, wie Vereinsvorsitzende Erika Schneider schwärmte, die Seelen zum Vibrieren brachte.

Beim Bummel durch das Museum konnte man die vielen Exponate bewundern und sich über die Geschichte der Region informieren. Während Helmuth Weidemeyer am Vormittag seine Frühlingsgedichte zum Besten gab, brachte er am Nachmittag in Schwälmer Platt mit Versen aus der Schwalm und mit Gedichten aus Neukirchen im Neukirchener Dialekt, der laut Weidemeyer nur noch vor der Sparkasse gesprochen wird, die Gäste zum Schmunzeln. Er erzählte Schulgeschichten, vom Angeln am Rückershäuser Teich, über Neukirchener Originale und über die Reise der Kirchenmaus von Neukirchen nach Ziegenhain.

Auch Gründungsmitglied Marianne Wawrauschek ließ es sich nicht nehmen, das Neukirchener Lied und ein Lied aus ihrer Heimat, dem Schönhengstgau, vorzutragen.

Eichler geehrt

Zum Saisonauftakt ehrte Bürgermeister Klemens Olbrich Heinrich Eichler, der acht Jahre als Vorsitzender den Verein geleitet hatte. Zudem begrüßte Erika Schneider Bernd Kalbfleisch, der als Kassenwart die Nachfolge von Anita Lore antritt. Das Heimatmuseum wird ab jetzt jeden ersten Sonntag im Monat geöffnet sein. Für die Zukunft planen die Verantwortlichen einen Museumstag und weitere Lesungen, denn, so die Vereinsvorsitzende, Besucher bringen Leben in das Museum. (yim)

Quelle: HNA

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