Bürgermeister Ralf Pfeiffer zieht positive Bilanz und blickt optimistisch in die Zukunft

Neujahrsempfang der Gemeinde Bad Emstal: Viel vor im Jahr der Entscheidung

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Bad Emstal. „2011 war für unsere Gemeinde ein gutes Jahr.“ Diesen Satz stellte Bürgermeister Ralf Pfeiffer an den Anfang seiner Rede beim traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde im rappelvollen Kur- und Festsaal. In Momentaufnahmen ließ der Rathauschef markante Ereignisse sowie politische Entscheidungen Revue passieren.

Die Bandbreite seiner positiven Bilanz spannte sich von der Gründung der Bürgerstiftung, die jüdische Gedenkstätte in Riede, den Runden Tisch zum Thema ärztliche Versorgung, über Bauprojekte (Straßen und Kanal, Kläranlage Riede, Kindergarten Balhorn, Schlossgarten Riede) bis hin zu den ausländischen Partnergemeinden und der Aufnahme Balhorns ins Dorferneuerungsprogramm.

„Auch im Entscheidungsjahr 2012“, so Pfeiffer - am 25. März findet die Bürgermeisterwahl statt, wo er sich zwei Gegenkandidaten stellen muss - „warten zahlreiche Aufgaben auf uns.“ Unter anderem die LED-Umrüstung der Straßenbeleuchtung in allen Ortsteilen, Kanalbaumaßnahmen in Balhorn, Riede und Sand sowie Sanierung der Brunnen und Hochbehälter.

Bei der Verwirklichung aller Vorhaben hat aber nach Worten des Bürgermeisters ein Thema absolut Vorrang: die Konsolidierung der gemeindlichen Finanzen. „Hier müssen alle im Gemeindevorstand und in der Gemeindevertretung an einem Strang ziehen.“

Ein Licht am Ende des Schuldentunnels sieht er im geplanten Rettungsschirm des Landes Hessen für die Kommunen. Pfeiffer: „Wird der wahr, könnte Bad Emstal seine Schulden mit einem Schlag um die Hälfte reduzieren.“ (zih)

Quelle: HNA

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