Auftritt der Foyer Singers begeisterte 250 Besucher im ausverkauften Kursaal

Viel mehr als nur Musik

Gelungener Auftritt: Das Ensemble der Foyer Singers wusste beim Auftritt im ausverkauften Kur- und Festsaal in Bad Emstal-Sand nicht nur musikalisch zu überzeugen. Foto: Neubauer

Sand. Eine leere Bühne. Ein dunkler Hintergrund mit einer Leinwand, auf dem ein Motiv von James Bond abgelichtet ist. Ein Knall zerreißt die Stille und schreckt die Zuschauer hoch. Dann standen sie auf der Bühne, die vier Damen und zwei Herren der Foyer Singers: Ebenfalls in Schwarz gekleidet begannen sie das zweistündige Konzert „Musik ist nicht genug“ in dem mit 250 Besuchern ausverkauften Kursaal in Bad Emstal mit bekannten Melodien aus James-Bond-Filmen.

Weiter ging es mit Liedern aus Filmen wie „Rocky“, „Die Schöne und das Biest“ sowie „Tarzan“ und „Rapunzel“.

Mit einer beeindruckenden Bandbreite der Gefühlsskala von heiter bis traurig und von zornig bis verliebt bewiesen Anita Eschborn, Alexandra Frost, Ute und Fabienne Lichtenberger, Johannes Matthias und Markus Wedde nicht nur ihr stimmliches Können.

Gewaltiges Potenzial

Das Musical ist ihre eigentliche Welt. Mit gewaltigem Stimmpotential und ihrem ganz eigenen Charme verzaubern sie das Publikum und entführen es in die Welt von „Elisabeth“, „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“, den „Graf von Monte Christo“ und die „Drei Musketiere“. Ihr komödiantisches Talent bewies das Ensemble bei dem Song „Herr im Haus“ aus „Les Miserables“. Bei einem Ausschnitt aus „Grease“ zeigten sie zudem professionellen tänzerischen Einsatz. Das Publikum klatschte begeistert mit.

Nach der Pause ging es weiter mit den Ohrwürmern „Time of my life“ aus „Dirty Dancing“ und „I don’t know how to love him“ aus „Jesus Christ”. Mit viel Schwung zum Höhepunkt und gleichzeitig als Abschluss dann ein Medley von ABBA und Songs aus „Tanz der Vampire“.

Mehrere Zugaben

Das Publikum forderte eine Zugabe, die das Ensemble mit dem Tanz „Time Warp“ aus der „Rocky Horror Picture Show“ rasant und peppig erfüllte. Als Draufgabe gab es unplugged mit der Gitarre das Lied „The Rose“. Das Publikum honorierte es mit stehenden Ovationen.

Lothar Neumann, der Vorsitzende der Emstaler Volksbühne, dankte dem Ensemble und ihrem Leiter Norbert Deforth anschließend mit einer Rose für ihre hervorragenden Darbietungen und einen vergnüglichen Abend.

Von Ursula Neubauer

Quelle: HNA

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