Adventsmarkt in Felsberg: So viele Besucher wie noch nie

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Sie umringten den Weihnachtsmann: Der Weihnachtsmann mit Engel verteilte 200 Geschenke. Im Bild drängten sich die Kinder mit ihm auf der Treppe zur festlich beleuchteten Felsburg.  

Felsberg. Vorweihnachtliche Stimmung unterhalb der festlich illuminierten Felsburg: Die Menschen drängten sich beim zweitägigen Adventsmarkt.

„Solch einen Andrang habe ich noch nie erlebt", sagte Karl Priester, Vorstandsmitglied der Vereinsgemeinschaft Felsberg. Die hatte zum fünften Mal den vom Burgverein vor über 20 Jahren ins Leben gerufenen Weihnachtsmarkt organisiert.

„Der Markt hat sich toll entwickelt, und die Kulisse ist einmalig schön“, sagte Bürgermeister Volker Steinmetz. Auch Ortsvorsteher Klaus Döll war angesichts des sehr guten Besuchs begeistert: „Dieser Markt lebt von unserer Altstadt rund um Kirche, Ratskeller und Marktplatz.“ Passend zu Felsberg und seiner über tausendjährigen Burg gab es wieder Raubrittertrunk und passend zur Felsberger Sage Schlüsselfrauen-Saft.

Heike Miedler, Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft, dankte den zehn Vereinen, der Gemeinschaft und dem Bauhof: „Ohne diese Gemeinschaft wäre dieser Markt gar nicht denkbar.“ Der Burgverein hatte am Samstag den Weihnachtsbaum aufgestellt und bei zwei Grad über dem Gefrierpunkt die Festbeleuchtung am Turm installiert.

Zu einem festen Bestandteil des Marktes gehört die Adventsandacht in der Nikolaikirche. Lektor Burckhard Tosberg stimmte mit der Bläsergruppe Hessen-Nord der Selbstständigen evangelisch-lutherischen Kirche unter Leitung von Stefan Mey auf den Advent ein. Die Bläser bekamen auch auf dem Marktplatz viel Beifall.

Erstmals bot die Vereinsgemeinschaft Crepes an. Die kamen nach den Worten von Heike Miedler so gut an, dass sie schon sehr bald Nachschub besorgen musste - Eier, Mehl und Brötchen für die Bratwurst. 24 Stände gab es - einige waren in dem seit mehr als zwei Jahren geschlossenen und eigens für den Markt geöffneten Ratskeller aufgebaut.

Natürlich war auch der Weihnachtsmann mit Engel in Felsberg: Er verteilte 200 Geschenke. 

Quelle: HNA

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