Ausstellung der Künstlerin Susanne Schnabel

Vielfalt an Motiven und Maltechniken

Blockflötistin Ute Scriba: Sie spielte so emotional, wie es die Bilder forderten. Foto: privat

Gudensberg. Die Welt der Gefühle steht im Zentrum der Ausstellung mit Bildern der Gudensberger Künstlerin Susanne Schnabel, die jetzt in der Kreissparkassen-Filiale in Gudensberg eröffnet wurde und noch bis zum 28. Februar zu sehen sein wird.

Eine überraschende Bandbreite an Maltechniken, Motiven und Stilelementen bieten die Bilder unter dem Titel „Emotionen“. Da hängt die dahingehauchte Graphitskizze einer kummervollen Frau neben einem mit wuchtigen Kohlestrichen ausgeführten Mann voller Zweifel und Misstrauen. Eine weiche Abenddämmerung am Meer in fülligem Pastell wird kontrastiert von der weißen Silhouette einer abgewandten Frau in Acryl auf schwarzem Grund.

Von der naturalistischen Darstellung einer dahingleitenden Möwe, einer streunenden Katze oder eines lachenden Kleinkinds wird der Betrachter zu abstrakten, stark strukturierten Bildern geführt, die, dem Farbwechsel zweier Scheinwerfer ausgesetzt, sich ununterbrochen verändern und fast beunruhigend lebendig erscheinen.

Eines ist allen Bildern gemein: Sie stellen starke Emotionen dar und rufen eigene Emotionen im Betrachter hervor, wenn er nur dem Wunsch der Künstlerin folgt und ihre Werke nicht analytisch, sondern gelassen und unvoreingenommen auf sich wirken lässt.

Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von der Heidelberger Blockflötistin Ute Scriba, die sowohl einfühlsam J. S. Bach bis H. Genzmer, als auch virtuos von J. van Eyck bis V. Fortin die Vielfalt der Ausstellung musikalisch widerspiegelte. (red)

Quelle: HNA

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