Volle Gassen: 16. Moot bey de Mehl lockte nach Willingshausen

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Landprodukte, Musik und Marktatmosphäre: All das und noch einiges mehr bot die 16. Auflage von Moot bey de Mehl am Pfingstmontag rund um die Dorfmühle Willingshausen und die Töpferei Erbehof.

Willingshausen. Dunkle Wolken zogen am Pfingstmontag ein ums andere Mal über die Besucher beim 16. Moot bey de Mehl rund um die Willingshäuser Dorfmühle und den Erbehof hinweg: Doch Gäste und Aussteller ließen sich davon nicht schrecken.

Stetig füllten sich die Gassen mit Menschen, die sich entlang der 90 Marktstände schlängelten – vorbei an Kunsthandwerk und regionalen Produkten aus eigener Herstellung. „Schlag-Saite“ unterhielt mit zarter Zupfmusik, „Stone Valley Brass“ mit Bläserklängen.

Auch alte Handwerkstechniken gab es zu bestaunen: Stuhlflechter Walter Fischer konnte man bei der Arbeit über die Schulter schauen, in der Töpferei drehte sich munter die Scheibe, in der Mühle schnurrten die Motoren. Rolf Loose zeigte Kunstfertigkeiten im Umgang mit Metall. Porträtzeichner Konrad Albert hielt die Gäste mit Stift und Kohle auf Papier fest. Im Zelt des Spielraum-Theaters aus Kassel hob sich der Vorhang zum Schauspiel für die Jüngsten. Die doppelten Laurins – gleich zwei Clowns – animierten die Besucher zum Mitmachen – und Mitschmunzeln.

Wer ein wenig Muße suchte, der besuchte den stilvoll angelegten Kräutergarten oder warf einen Blick in die Freilufthaltung alter Nutztierrassen. Treffpunkt zum Speisen und Plaudern war der Platz vor der Mühle – dort herrschte munteres Treiben. Es duftete nach Flammkuchen, Gemüsebratlingen und Bratwurst. Im Garten des Erbehofes versuchten sich die jungen Gäste beimMalen und Basteln.

Quelle: HNA

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