Bei einem Projekttag an der THS ging es um Umweltschutz in vielen Facetten

Ein Tag voller Energie

Wenn Disteln und Manager diskutieren: Rollenspiel über ein fiktives Hotelprojekt.

Homberg. Ein Wellness-Hotel mit Schwimmbad und Golfplatz auf dem Mosenberg würde viele Touristen in die Region locken. Gut für Homberg, meinten die einen. Naturzerstörung, riefen die anderen. In einem Rollenspiel diskutierten Achtklässler der Theodor-Heuss-Schule (THS) in Homberg über das fiktive Bauvorhaben.

Die Debatte war eines der Ergebnisse des Umwelt- und Energietages der Schule, der zum ersten Mal veranstaltet wurde. Angestoßen worden war er durch das Projekt „Klimaboot“ im vergangenen Jahr, erklärte Lehrerin Jutta Kühlborn.

Fünf Umwelttrainer (siehe Hintergrund) des Umweltbildungszentrums Licherode und Lehrer boten Gruppen zu unterschiedlichen Themen an. Ein wichtiges Thema war die Schule selbst.

Die Sache mit dem Müll

Ein Problem sei der Müll, der wie an anderen Schulen getrennt gesammelt werde. „Das funktioniert mal mehr, mal weniger“, sagte Kühlborn. Daher befasste sich eine Gruppe mit der Müll-Situation an der THS. Sie prüfte, wie sauber die Räume waren und ob beziehungsweise wie Papierkörbe, gelbe Säcke und Restmülleimer genutzt werden.

Was Mülltrennung nutzt, erfuhren die Schüler bei Lehrerin Annika Ostheim ganz praktisch: Aus altem Papier stellten sie neue Produkte her.

Ein Menü aus regionaler und saisonaler Kost kochten Schüler mit Brigitte Ostheim, und bei Umwelttrainer Gerhart Haack beschäftigten sich die Achtklässler mit der Stromgewinnung aus Sonnenkraft. Bei Dirk Schnurr, Energiebeauftragter des Landkreises, ging es um den Energieverbrauch im Alltag. Dazu gab es viele andere Themen.

Von Bettina Mangold

Quelle: HNA

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