Bundesstraße sechs Monate dicht

Vollsperrung der B83: Zwischen Körle und Guxhagen geht ab Dienstag nichts mehr

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Auf unserem Bild verladen André Gänsler (vorne) und Norbert Fabig die Verschalung der Stahlbetonbrücke in einen Container.

Guxhagen/Körle. Nach Pfingsten sperrt Hessen Mobil die Bundesstraße 83 zwischen Guxhagen und Körle für ein halbes Jahr voll ab. Auf dem Arbeitsplan steht ein Umbau der Straße und ihre Anbindung an die neue Fuldabrücke nach Grebenau. Verkehrsteilnehmer müssen die Straße weiträumig umfahren.

Am kommenden Dienstag geht es los. Dann wird laut Hessen Mobil ein 445 Meter langer Abschnitt der Straße zur Baustelle. Die Kosten des Vorhabens geben die Landesverkehrsmanager mit 1,38 Millionen Euro an. Das Geld kommt vom Bund.

Folgende Arbeiten sind geplant:

Die Straße muss höher gelegt werden, um sie an die neue Fuldabrücke nach Grebenau anbinden zu können. Teilweise wird die Straße dabei bis zu 1,80 Meter angehoben. Autofahrer werden damit künftig vom Brückenbauwerk aus die Bundesstraße beim Einfädeln in den Verkehr besser einsehen können, kündigte Hessen Mobil an.

In Richtung Körle wird die Fahrbahn von jetzt 5,50 auf 6,50 Meter verbreitert.

Die Stützwand zur Fulda muss erneuert werden. Das neue Bauwerk hat nach Angaben der Verkehrsmanager eine Länge von 134 Metern und ist ab der Oberkante vom Fundament gemessen zwischen 2,80 und 3,70 Metern hoch. Der Hang zur Bahnlinie wird gesichert.

Hessen Mobil schildert zwei Umleitungsstrecken aus. Von Guxhagen aus erreichen Verkehrsteilnehmer ab Dienstag die Nachbargemeinde Körle bis Dezember nur noch über die Kreisstraße 152 Richtung Albshausen und ab Albshausen über die K158 auf demselben Weg geht es dann von Körle nach Guxhagen.

Die B 83 zwischen Guxhagen und Körle ist zusätzlich Bedarfsumleitung für die Autobahn 7 in Fahrtrichtung Süden. Deshalb musste das Regierungspräsidium Kassel mit Blick auf die anstehenden Bauarbeiten auch die Bedarfsumleitung U50 verlegen. Sie führt nach Angaben von Hessen Mobil-Sprecher Horst Sinemus bis Dezember ab dem Autobahndreieck Kassel-Süd über die Autobahnen 44 und 49 bis zur Anschlussstelle Wabern und von dort weiter über die Bundesstraßen 254 bis Hebel und 323 bis zur A7-Anschlussstelle Homberg. (lgr)

Quelle: HNA

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