Vorsitzender des Stadtmarketings stellt sich vor Bürgermeisterkandidat Richhardt

Heider Olten

Homberg. Der Bürgermeisterwahlkampf in Homberg gewinnt an Schärfe. Jetzt stellt sich der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins, Heider Olten, vor den Geschäftsführer des Vereins, Bürgermeisterkandidat Dr. Dirk Richhardt. Der war von Markus Opitz, ebenfalls Bürgermeisterkandidat, kritisiert worden.

Darüber, dass sich Homberg jetzt Reformationsstadt nennen darf, freuen sich viele Menschen in der Kreisstadt. Allerdings hatte Markus Opitz, der in Homberg Bürgermeister werden will, unlängst das Stadtmarketing kritisiert. Ihm sei es nicht gelungen, den Begriff „Reformationsstadt“ mit Leben zu füllen, so Opitz in einer Pressemitteilung.

Viele Fragen seien noch offen, kritisiert Opitz. Was ist eine Reformationsstadt? Was ist das Besondere, warum soll man sie besuchen? Weder Bürgermeister Martin Wagner noch Stadtmarketing-Geschäftsführer Dr. Dirk Richhardt hätten inhaltlich fundierte Konzepte vorgelegt.

Gegen diese Kritik setzt sich nun der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins, Heider Olten, zur Wehr: Homberg dürfe sich offiziell „Reformationsstadt“ nennen und damit gehe ein langgehegter Wunsch des Stadtmarketingvereins nach einer Alleinstellung in Erfüllung. Darum würden andere Städte Homberg beneiden, so Olten. Der Erfolg habe viele Väter: Den Antrag dafür habe die SPD-Fraktion gestellt und die Stadtverordneten hätten einen Beschluss gefasst. Nur das allein genüge in diesem Verfahren nicht. „Zwischen Wunsch und Umsetzung liegen Meilensteine, die da heißen: Anträge, Konzepte, Überprüfungen durch wissenschaftliche Gremien, Besuche und Kontaktpflege und Nachbessern und Nachfragen“, teilt Olten mit.

Mehr Schärfe im Wahlkampf

Diesen Aufgaben sei Dr. Dirk Richhardt nachgekommen. Dr. Richhardt ist Geschäftsführer des Stadtmarketings, arbeitet mit Olten Hand in Hand und ist ebenfalls Bürgermeisterkandidat. Somit kommt jetzt mehr Schärfe in den Bürgermeisterwahlkampf. Gewählt wird am Sonntag, 25. Mai.

Richhardt habe sich des brachliegenden Themas angenommen und dieses, „dank seiner Kontakte und trotz allen Unkenrufens, zu einem erfolgreichen Ende gebracht, parallel zu den Bemühungen der Rathausverwaltung, die auf dem Instanzenweg nicht locker gelassen hat“, so Olten weiter. Wenn Opitz Konzepte vermisse, diskreditiere er die Bemühungen des Fördervereins Haus der Reformation, der in seinen Versammlungen die nächsten Schritte konkretisiert hat, betont Olten. (may)

Quelle: HNA

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