Waberner Kulturwoche voller Erfolg dank vielfältigem Programm

Kabarett, Comedy und Musik: Die Gemeinde Wabern möchte mit der Kulturwoche viele Interessen abdecken. In diesem Jahr waren unter anderem (von links) Masud Akbarzadeh, Thorsten Hitschfel, Barbara Ruscher und Dietrich Faber zu Gast. Archivfotos: zad, akl,zen,nz

Die Kulturwoche 2016 ist vorbei. Erste Ideen für das nächste Jahr gibt es aber schon.

Die Waberner Kulturwoche passt in kein Schema. Es soll sich nicht auf Film, Musik und Theater beschränken. „Wir wollen uns so breit wie möglich aufstellen und viele Leute ansprechen“, sagt Andreas Köthe. Der Kulturkoordinator der Gemeinde Wabern sieht darin ein Alleinstellungsmerkmal. Eines, das in den vergangenen Tagen einmal mehr gezogen habe.

„Es ist sehr gut gelaufen“, zieht Bürgermeister Claus Steinmetz nach der dritten Kulturwoche Bilanz. Die Gemeinde sei mit den Besucherzahlen sehr zufrieden. Bei den Auftritten von Dietrich Faber, Barbara Ruscher, Masud Akbarzadeh und den Simmerings sowie beim Friedensprojekt war der Kulturbahnhof voll. Schwächer besucht war lediglich der Auftakt des sächselnden Kabarettisten Thorsten Hitschfel mit 80 Zuschauern. „Das Programm hat die Leute angesprochen“, freut sich der Bürgermeister. Auch der Rahmen habe gepasst. Der Geschichts- und Kulturkreis hatte die Bewirtung übernommen, vor und nach den Veranstaltungen sowie in den Pausen hatte Gitarrist Günther Knoblauch gespielt. „Die Leute sind deswegen etwas früher gekommen und etwas länger geblieben“, sagt Steinmetz. Das Ziel sei erreicht worden: „Die Leute sollen miteinander ins Gespräch kommen.“

Eine Änderung gab es am letzten Tag der Kulturwoche, dem Sonntag. Anders als in den beiden Jahren zuvor wurden keine Filme für Kinder und Erwachsene gezeigt. Stattdessen standen die Musiker von „Herr Müller und seine Gitarre“ auf der Bühne. 130 Kinder und Eltern haben der Gruppe zugehört. „Das war ein schöner Abschluss“, betont Steinmetz.

Planungen laufen

Die Planungen für die Kulturwoche im kommenden Jahr laufen. Ziel ist es, wieder ein, zwei bekannte Künstler nach Wabern zu holen. In diesem Jahr sei dies mit Barbara Ruscher und Masud Akbarzadeh gelungen. „Diese Topacts ziehen. Die Besucher schauen dann aber nicht nur auf sie, sondern auch nach dem anderen Programm“, sagt Alexandra Vogt-Schulz, die sich bei der Gemeinde um Senioren und Integration kümmert. im Fahrwasser bekannter Namen sollen Künstler aus der Region mitgezogen werden.

Ideen für Künstler haben Andreas Köthe und seine Mitstreiter schon einige. So könnte es ein klassisches Konzert, den Auftritt eines Illusionisten oder einer A- capella-Gruppe geben. Claus Steinmetz erinnert an eine der ersten Veranstaltungen im Kulturbahnhof. Damals wurde der Film „Der Winter, der ein Sommer war“ gezeigt. Der habe ein anderes Publikum als die späteren Kulturwochen angelockt. Ein ähnliches Angebot sei denkbar. Schließlich soll „für jeden etwas dabei sein.“

Quelle: HNA

Mehr zum Thema

Kommentare