Abriss leitet letztes kommunales Projekt der Breunaer Dorferneuerung ein

Wagenhäuschen steht nicht mehr

Nur noch Balken: Das ehemaligen Wagenhäuschen am Breunaer Gemeindehaus wurde jetzt von Mitgliedern des Arbietskreises Dorferneuerung abgerissen. Foto: nh

Breuna. Der Abriss des alten Wagenhäuschens am evangelischen Gemeindehaus war Start zum letzten kommunalen Projekt der Breunaer Dorferneuerung.

Die beiden Holzschuppen, die zuletzt den Weihnachtsmarkthütten des Breunaer Tränkenvereins Quartier boten, wurden in Eigenleistung von Mitgliedern des Arbeitskreises Dorferneuerung und freiwilligen Helfern abgerissen und entsorgt.

„Wir hatten eigentlich damit gerechnet, dass der Abriss viel schwieriger sein würde. Während der Arbeiten wurde aber klar, dass die beiden Schuppen wirklich nicht mehr zu retten gewesen wären“, sagte Marlies Weymann-Flörke, die Vorsitzende des Arbeitskreises.

Auf dem Grundstück, das je zur Hälfte der politischen Gemeinde und der evangelischen Kirchengemeinde gehört, soll nun nach einem Entwurf des Kasseler Architekturbüros Roller eine Freifläche mit Grüngestaltung und zwei behindertengerechten Parkplätzen entstehen.

Das Architekturbüro habe die Diskussionen im Arbeitskreis um Renovierung und Erhalt der beiden baufälligen Holzschuppen von Anfang an begleitet und die Varianten gegeneinander abgewogen, so Weymann-Flörke.

Weil die Renovierung und Wiederherstellung einen nicht zu vertretenden finanziellen Aufwand bedeutet hätte, den weder die kirchliche noch die politische Gemeinde hätte tragen können, einigte man sich auf den jetzigen Gestaltungsvorschlag.

Positive Veränderungen

Im Arbeitskreis, erklärte Weymann-Flörke, seien sich die Mitglieder darüber einig, dass mit den unterschiedlichen Projekten, die im Rahmen der Dorferneuerung in Breuna und Rhöda umgesetzt wurden, viel zur Verbesserung des Ortsbildes getan wurde.

„Viel wichtiger aber ist die Nutzung durch die Bürger, die nun durch die Umgestaltung der Tränke, die Neugestaltung der Freizeitfläche in Rhöda, die Multifunktionsfläche an der Märchenlandtherme und die Veränderungen des Gartens hinter dem Rathaus ermöglicht wird“, betont die Arbietskreisvorsitzende. „Wir waren uns schon darüber im Klaren, dass die Ankündigung für die Veränderungen nicht bei jedem auf Verständnis und Gegenliebe stoßen konnten, letztlich hat uns aber die später einsetzende breite Zustimmung Recht gegeben, dass wir mit unseren Ideen gar nicht so falsch lagen.“

Die Umgestaltung am Rathaus und am ehemaligen Wagenhäuschen soll im kommenden Jahr abgeschlossen werden. (red/bic)

Quelle: HNA

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