Parlamente wählten Wunschpartner für Enerkom

Wahl fiel auf die Städtischen Werke

Schwalm-Eder. Neun Städte und Gemeinden aus dem Schwalm-Eder-Kreis haben die Städtischen Werke Kassel als Wunschpartner für die von ihnen angestrebte Netzgesellschaft Enerkom gewählt.

Die Entscheidungen in Edermünde, Gudensberg, Guxhagen, Körle, Malsfeld, Melsungen, Morschen, Niedenstein und Spangenberg fiel in den Parlamenten in dieser Woche bis Donnerstagabend. Das teilte am Freitag Mario Gerhold mit. Der Körler Bürgermeister ist Sprecher der neun Kommunen.

Über die Gesellschaft wollen die Städte und Gemeinden aus dem Landkreis ihr Stromnetz von der Eon zurückkaufen. Drei Unternehmen hatten sich als Partner beworben. Sie waren mithilfe von Experten bewertet worden. Dabei ging es den neun Städten und Gemeinden unter anderem um ihre Einflussmöglichkeiten in der künftigen Gesellschaft, um Risiken, Ertrag, Arbeitsplätze und Ökologie.

Unterm Strich hatten die Städtischen Werke am besten abgeschnitten. Ihnen folgten die Energie Waldeck-Frankenberg und die Eon Mitte.

Noch im November werden die neun Kommunen in die Schlussverhandlungen über die Ausgestaltung der Partnerschaft mit den Städtischen Werken eintreten, kündigte Gerhold an. Gegründet werden soll die Enerkom im nächsten Jahr. In ihrem Bereich leben etwa 60 000 Einwohner. (lgr)

Quelle: HNA

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