Walter Kohl liest und diskutiert

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Kommt nach Homberg: Walter Kohl

Homberg. Er stand Jahrzehnte im Schatten seines Vaters, des Bundeskanzlers Helmut Kohl. Über diese Probleme hat Walter Kohl ein Buch geschrieben, das im vergangenen Jahr für ein großes Presseecho sorgte.

"Lange Zeit war es schwer für mich mit den ungewöhnlichen Herausforderungen meiner Herkunft als Sohn vom Kohl umzugehen. Ich lebte in einem extremen Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdbestimmung", schreibt Walter Kohl auf seiner Internetseite. Sein Buch "Leben oder gelebt werden - Schritte auf dem Weg zur Versöhnung" stellt Kohl bei einer Lesung in Homberg vor. Am Dienstag, 13. März, wird er ab 20 Uhr zu Gast in der Stadthalle sein. An die Lesung schließt sich eine Diskussion an.

Die Kohl-Lesung ist eine Benefizveranstaltung für die diakonische Einrichtung "Hoffnung für Dich" in Falkenberg. Wie deren Leiter Axel Ohrndorf mitteilte, habe er Kontakt zu Walter Kohl aufgenommen. Dieser sei von der Arbeit der Einrichtung beeindruckt gewesen und habe die Benefizlesung angeboten. Walter Kohl wurde 1963 geboren. Er hat Volkswirtschaft und Geschichte studiert und war unter anderem für die amerikanische Investmentbank Morgan Stanley in New York tätig. Später gründete er mit seiner Ehefrau einen Zulieferbetrieb für die Automobilindustrie.

Er habe sich sein Leben lang auch mit Religion, Philosophie und Gesichte beschäftigt, schreibt Kohl. Außerdem träumt er davon, mit dem Motorrad um die Welt zu reisen.

Die Vorverkaufsstellen stehen noch nicht fest. (ode) www.walterkohl.de

Quelle: HNA

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