24 Teams am Start

Gaudi beim traditionellen Spiel ohne Grenzen

Wassertransport einmal anders: die „Kaltduscher“ mit Jörg Dethlefs, Thorsten Blumenstein, Nicole Löber und Christian Hempel. Fotos:  zih

Zierenberg. Die schönste Freude ist und bleibt doch die Schadenfreude. Das galt auch am Samstagnachmittag „Auf Brakens Höhe“ direkt neben dem Festplatzbeim traditionellen Viehmarktsspektakels „Spiel ohne Grenzen.“

Im Mittelpunkt der Gaudi: Bei einer der zwölf zu lösenden tückischen Aufgaben galt es für die mitmachenden Spielerinnen und Spieler, vom Boden eines mit Moorschlamm gefüllten Bottichs zwei gleichfarbene Kugeln ans Tageslicht zu holen. Waren dabei manchmal die Arme zu kurz, blieb eine schwarze Gesichtspackung nicht aus.

24 Mannschaften gingen diesmal ins Rennen. Überwiegend Vereine und Gruppen aus der Zierenberger Kernstadt sowie den Stadtteilen, aber auch aus Nachbargemeinden.

Auf zwölf Stationen konnten die Akteure unter strenger Bewertung der Alten Herren des TSV Zierenberg im Kampf gegen die Stoppuhr und Tücken des jeweiligen Objekts ihren Teamgeist unter Beweis stellen. Da musste neben dem Moortauchen in Mini-Golfmanier der kleine Ball durch ein Plastikrohr in dahinter platzierte Eimer geschlagen, Bälle in einen Basketballkorn geworfen, mit Medizinbällen Kegel zum Fallen gebracht oder mit einer Kohlenschaufel Tennisbälle geschlagen werden.

Ein wichtiges Spielelement war Wasser. Das galt es unter erschwerten Bedingungen auf unterschiedliche Arten zu transportieren.

Am geschicktesten zeigten sich diesmal die Kicker des örtlichen Arjen’s Teams. Mit 279 Punkten belegten sie Platz eins, gefolgt von der Langlaufsportgemeinschaft (258), dem Skiclub (249) sowie den Herren der Rohrbacher Bruderschaft (236).

Für die vier Erstplatzierten hatte die Werbegemeinschaft pro.dukt Zierenberg Preisgelder im Gesamtwert von 500 Euro spendiert. Einen Ehrenpreis gab es für die erste TSV-Frauenfußballmannschaft (233) als bestes weibliches Team. (zih)

Quelle: HNA

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