„Klimaagenten“ der Ohetalschule nahmen an Konferenz in Wiesbaden teil

Wasser unter der Lupe

Beim Filmdreh: Die Ohetalschüler dokumentierten ihr Umweltprojekt mit einem Kurzfilm. Mit dabei waren (vorn von links) Jan-Niklas Kranich, Joshua Gebhardt, David Volodin, Pascal Maier, Franka Scheuer, Lea Albert. Zweite Reihe von links Michelle Becker, Jana Dippoldsmann, Sovina Lipp, dahinter Maik Gertenbach, oben auf der Treppe Justin Nickel. Foto: privat

Verna. Als eine von neun hessischen Schulen nahmen elf Schüler der dritten Klasse der Ohetalschule an der zweiten Kinderklimakonferenz in Wiesbaden teil.

Die Idee der Konferenz ist es, bei Kindern ein Bewusstsein für Umwelt und Klimaschutz zu schaffen, neue Medien kennen lernen und ihnen zeigen, dass sie selbst vieles bewegen können.

Die Bewerbung im Frühjahr gab den Startschuss für ein besonderes Projekt zu den Themen Umweltschutz, Medienerziehung und Politik.

Köcherfliege auf der Spur

„Wasser und dessen Qualität“ hieß der thematische Schwerpunkt. Dazu untersuchten die Schüler den Bach Ohe. Im Sachunterricht wurden drei Wochen lang kleine Lebewesen wie die Eintagsfliegenlarve, die Köcherfliegenlarve und der Flohkrebs unter die Lupe genommen. Um das Projekt zu dokumentieren, bekamen die Schüler professionelle Anleitung bei einem Filmdreh. Zudem fuhren die Ohetalschüler nach Wiesbaden, um den hessischen Landtag zu besuchen; die Kosten dafür übernahm die Firma Konvekta.

Dort trafen sie unter anderem Kultusministerin Nicola Beer und Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen), und stellten ihnen Fragen zum Thema Klimaschutz und Politik. (jkö)

• Der Film der Ohetalschüler zu ihrem Wasser-Projekt ist zu finden im Internet unter www.hessische-kinder-klimakonferenz.de/schulen/ohetalschule/frielendorf.

Quelle: HNA

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