Ottrauer Ortsteile bekommen Wasser aus Schlauch

Wasserleitung leckt: Notversorgung steht

Ottrau. Seit Montag rät die Gemeinde Ottrau den Bewohnern von Schorbach, Kleinropperhausen und Ottrau Bahnhof das Leitungswasser nicht zu trinken oder zumindest vorher abzukochen. Der Grund ist, dass in den Ortsteilen derzeit eine Notversorgung für Wasser besteht. Die hatten die Ottrauer Feuerwehren aufgebaut. Denn es gibt ein Leck in der Leitung zwischen dem Hochbehälter und Schorbach.

Dieses Leck wird nun gesucht, sagte Bürgermeister Norbert Miltz. Das Wasser war aus dem Hochbehälter schneller abgeflossen als innerhalb eines Tages aus der Quelle wieder hochgepumpt werden konnte. Nun ist der Behälter abgeklemmt. Die Feuerwehr baute mit acht Einsatzkräften eine Notversorgung auf. „Dabei wurde der letzte Hydrant in Weißenborn über Feuerwehrschläuche mit dem Haupthydranten in Schorbach verbunden“, erklärte Gemeindebrandinspektor Karl-Heinz Maus. Zwei Kilometer Schlauch wurden dafür verlegt. Die Wasserversorgung der drei Ortsteile steht.

Zuvor waren die Schläuche gechlort wurden, Mitarbeiter des Gesundheitsamts aus Homberg segneten die Aktion ab. Die Feuerwehr informierte per Lautsprecher und Handzetteln, darüber das Leitungswasser derzeit nicht zu trinken. Wie lange die Notversorgung aufrecht erhalten werden muss, steht noch nicht fest.

Im Laufe des heutigen Dienstags werden zwei Schieber in der Leitung instand gesetzt. Sie können den Wasserfluss in den Leitungen blockieren. Funktionieren diese, kann die Suche nach dem Leck losgehen. Ist die Stelle gefunden, muss sie noch repariert werden. „Wir setzen alles daran, dass es schnell geht“, betonte Miltz. Anderthalb Kilometer Leitung müssen untersucht werden.

Die Wasserleitung zwischen Schorbach und dem Hochbehälter am Waldrand muss schon seit längerer Zeit undicht sein. Aufgefallen war das dem Bürgermeister bei der Stromrechnung, denn die Pumpe, die den Hochbehälter mit Wasser füllt, verbrauchte zuviel Energie. (cls)

Quelle: HNA

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