Weblog der Christophorusschule feiert 10. Geburtstag

Sie recherchieren und schreiben auf, was an der Christophorusschule Oberurff passiert: von links Jonathan Bär, Lukas Daum, Dominik Wiegand, Jonas Knupp, Lehrer Andreas Bubrowski, Ashley-Ann Schlüter und Malte Horn. Foto: Laumann

Bad Zwesten. Zum Auftakt gab es eine Musikkritik: Mit einem Artikel über das neue Album der Hip-Hop-Gruppe „Fettes Brot" ist der Weblog der Christophorusschule Oberurff gestartet.

Jetzt feiern die Nachwuchsjournalisten den zehnten Geburtstag ihres Magazins. Passend dazu ist der 1800. Artikel und der 1500. Kommentar auf der Seite erschienen.

Die Idee zum Weblog hatte Mathe- und Physiklehrer Andreas Bubrowski. Der gelernte Online-Journalist wollte über das Angebot Medienkompetenz vermitteln. Artikel schreiben, Bilder veröffentlichen, all das lernen sie bei ihm. Er ist es auch, der Artikel in Form bringt. Die Schlussredaktion übernimmt Deutschlehrerin Katharina von Urff.

Themen gebe es an der Schule genug. „Wir haben 1200 Schüler und 70 Lehrer. Da passt immer etwas“, erklärt Bubrowski. Musische Abende, Klassenfahrten, Arbeitsgemeinschaften: Die jungen Journalisten möchten das ganze Schulleben abbilden, informieren, unterhalten und auch mal provozieren. Über die zehn Jahre ist somit eine digitale Chronik entstanden.

Auch wenn es darum geht, die Schule zu repräsentieren: Vorgaben durch die Schulleitung gebe es nicht. „Wir sind frei. Sonst kann man auch nicht kreativ arbeiten“, betont Bubrowski. Ein Team von zehn Schülern kümmert sich um die Inhalte. Jonas Knupp ist seit neun Jahren dabei. „Ich kann mich noch an meinen ersten Tag erinnern. Ich hatte keinen Plan, was hier abgeht“, sagt er. Inzwischen ist das Online-Magazin für ihn längst Alltag. „Es ist ein Teil meiner Kindheit. Ich kann mir die Schule nicht ohne CJD-Update vorstellen“, erklärt der Schüler der Jahrgangsstufe 13.

Zwischen 2500 und 3000 Besucher auf www.cjd-update.de zählt Bubrowski unter der Woche. Er wünscht sich, dass sich die Leser stärker an den Diskussionen beteiligen und weiß: „Da muss man Geduld haben.“

Quelle: HNA

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