Altenstädt: Martin Kreutz neuer Wehrführer - Manfred Pfennig Stellvertreter

Wechsel an der Spitze

Ausgezeichnet: Die Geehrten und Beförderten der Altenstädter Feuerwehr. Foto: privat/nh

Altenstädt. Nach zehn Jahren als Wehrführer gab während der Jahreshauptversammlung der Altenstädter Brandschützer Manfred Pfennig sein Amt in jüngere Hände ab. Zum neuen Wehrführer wurde Martin Kreutz gewählt. Pfennig kann aber seine jahrelange Erfahrung weiter in die Führung der Einsatzabteilung einbringen - als 2. stellvertretender Wehrführer zusammen mit Martin Kowalzik (1. Stellvertreter). Manfred Pfennig wurde während der Versammlung als engagierter Mann an der Spitze gewürdigt, der eine junge und hoch motivierte Truppe hinterlasse.

Neben der neuen Wehrführung wurden Sascha Kuhaupt, Dennis Pfennig, Tobias Kimm und Benjamin Kimm zu neuen Jugendwarten ernannt.

Manfred Pfennig erinnerte in seinem Bericht an die Einsätze, Übungsdienste und Wettkämpfe im abgelaufenem Jahr. Man erreichte zum Beispiel bei der Leistungsübung in Baunatal den zweiten Platz und qualifizierte sich so für den Bezirksentscheid.

Im vergangenen Jahr musste die Wehr zu neun technischen Hilfeleistungen und drei Brandeinsätzen ausrücken. 20 Lehrgänge besuchten die Mitglieder der Einsatzabteilung, die zurzeit aus drei Frauen und 30 Männern besteht.

Jugendwart Stefan Reichmann berichtete von der Weihnachtsbaumaktion, der Teilnahme am Knotenwettkampf in Elbenberg und dem im Sommer besuchten Zeltlager in Grömitz. Die Jugendfeuerwehr hat 16 Mitglieder - elf Mädchen und fünf Jungen.

Wehr-Vorsitzender Frank Schön stellte den Neubau des Umkleideraumes an das Feuerwehrhaus in den Vordergrund seiner Bilanz. Nach etwa 1500 Stunden Eigenleistung wurde der Neubau nach kurzer Bauzeit bereits Ende August eingeweiht. Da die Spinde bis dahin direkt hinter den Einsatzfahrzeugen standen, habe sich die Situation erheblich gebessert.

Thomas Swoboda, stellvertretender Kreisbrandinspektor, lobte die starke Vereinsgemeinschaft. Aber für die Zukunft müssten auch in Altenstädt neue Möglichkeiten gefunden werden um junge Menschen für die Feuerwehr zu gewinnen. (red/bic)

Quelle: HNA

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