Wehr schlitterte zur Einsatzstelle

Spiegelglatte Straße: Rettungswagen benötigte Hilfe

Obergrenzebach. Insgesamt dreizehn Einsatzkräfte der Feuerwehr Obergrenzebach waren am Donnerstagmorgen an einem Einsatz beteiligt - wegen der Glätte ausnahmsweise ohne Fahrzeug. Der Grund: Wegen des Eisregens konnte ein Rettungswagen das Wohnhaus einer bei einem Sturz verletzten Person nicht direkt anfahren.

Auch der Transport mithilfe der Fahrtrage des Rettungswagens war wegen der spiegelglatten Straße nicht möglich. Deshalb wurde die Feuerwehr Obergrenzebach mit dem Einsatzstichwort „Tragehilfe für den Rettungsdienst“ alarmiert.

Häufig gehe es für die Feuerwehr bei solchen Einsätzen dann darum dem Rettungsdienst beim Tragen einer stark übergewichtigen Person zu unterstützen - nicht so bei diesem Einsatz, heißt es von der Feuerwehr.

Da die Straßen durch die Eisschicht aber auch für das Feuerwehrfahrzeug unpassierbar waren, rückten die Einsatzkräfte unter der Leitung des Obergrenzebacher Wehrführers, Dieter Hofmann, zu Fuß aus und schlitterten im wahrsten Sinne des Wortes zur Einsatzstelle.

Gemeinsam mit dem Rettungsdienst gelang es, die Person mithilfe einer sogenannten Schleifkorbtrage, Feuerwehrleinen und einen Eimer Streusalz quasi wie mit einem Schlitten zu dem in der Ropperhäuser Straße wartenden Rettungswagen zu ziehen. (syg)

Quelle: HNA

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