Jahresabschlussübung der Feuerwehren „OberSchönFeld“ am Gasthaus Steinbrecher

Wehren bewiesen Können

Realistisches Szenario durch Nebelmaschine und Rauchbomben: Die Jahresabschlussübung der Feuerwehren fand am und im Gasthaus Steinbrecher in Obergrenzebach statt. Fotos:  privat

Obergrenzebach/Frielendorf. Viele Zuschauer verfolgten die Jahresabschlussübung der Feuerwehren des Löschbezirks Obergrenzebach, Schönborn und Leimsfeld („OberSchönFeld“). Daneben waren auch Einsatzkräfte aus Todenhausen und Ziegenhain an der von Obergrenzebachs stellvertretendem Wehrführer Christian Nill moderierten Übung beteiligt.

Als Übungsobjekt stand den Einsatzkräften in diesem Jahr das Gasthaus Steinbrecher zur Verfügung. Laut des von Thomas Kurek ausgearbeiteten Übungsszenarios war es dort zu einem Küchenbrand gekommen, massive Rauchentwicklung versperrte drei Bewohnern in den oberen Etagen den Fluchtweg. Eine weitere Person wurde im verrauchten Getränkeshop vermisst.

Punkt 17 Uhr heulten in den drei Ortsteilen des Löschbezirks die Sirenen und schon kurz darauf erreichten die sieben Feuerwehrfahrzeuge ihr Ziel in der Ropperhäuser Straße. Nebelmaschine und Rauchbomben stellten den Brandrauch dar und erzeugten für Einsatzkräfte und Zuschauer ein realistisches Bild. Insgesamt waren an der Übung 45 Feuerwehrleute beteiligt.

Unter der Leitung von Frielendorfs Gemeindebrandinspektor Norbert Mühling gingen Trupps unter Pressluftatmern zur Menschenrettung in das Gebäude vor, heißt es weiter in einem Pressebericht. Tragbare Leitern und die Ziegenhainer Drehleiter wurden in Stellung gebracht. Um die große Anzahl Betroffener nach der Rettung betreuen zu können, baute die Feuerwehr Todenhausen das Schnelleinsatzzelt auf. Binnen einer halben Stunde waren die von Dieter Bachmann, Nicolas Löhr und Lukas Becker gespielten Opfer gerettet, das imaginäre Feuer gelöscht und damit die Übungsziele erreicht.

„Hand in Hand“

„Unsere bereits seit vielen Jahren sehr gut ausgebaute und gelebte Zusammenarbeit im Löschbezirk OberSchönFeld spiegelte sich auch bei der Übung wider. Arbeitsabläufe gingen wehrübergreifend Hand in Hand vonstatten. Man kennt und schätzt sich, was für den Einsatzerfolg eine nicht zu unterschätzende Kenngröße ist“, zog Christian Nill ein positives Fazit.

Quelle: HNA

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