Zanki stellte seine neue CD „Hautnah“ in Wolfhager Kulturladen vor

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Gefühlvolle und emotionale Songs: Sänger Edo Zanki (vorne), Gitarrist Joerg Dudys (links hinten) und Bass Willy Wagner (hinten rechts) begeisterten das Publikum im Kulturladen.

Wolfhagen. Klein und gemütlich war das Konzert von Edo Zanki und seiner Band im Wolfhager Kulturladen am Samstag. Erzählerisch und balladesk die Lieder. Mit seiner neuen Platte hautnah tourt der Musiker mit seiner vierköpfigen Band durchs Land.

Das sehr persönliche Live-Programm enthält neben selbstgeschriebenen Liedern auch Coverversionen. Die CD ist in zwei Wochen im Laden erhältlich. Besucher der Konzerte erhalten die Platte schon früher.

„Meine Musik ist hemmungslos und emotional“, sagt Edo Zanki. „Ich hoffe, dass die Menschen durch meine Musik besser, weicher und weiser werden.“ Die Besucher des Konzertes konnten einen persönlichen Edo Zanki in ausgelassener Stimmung erleben. In der lockeren Atmosphäre erzählte der Musiker Geschichten und Anekdoten zu seinen gesungenen Liedern.

Zu Beginn des Konzertes bemerkte der Musiker zu Recht, dass der räumliche Abstand zwischen Band und Publikum zu groß sei. „Das Konzert heißt hautnah“, sagt Edo Zanki. „Daher wurden die Tische drei Meter von der Bühne weggerückt“, scherzte der Musiker. In der zweiten Hälfte des Konzertes kamen sich Musiker und Zuschauer dann immer näher. Denn das Publikum rückte Tische und Stühle direkt an die Bühne.

Neben den sehr gefühlvollen und ruhigen Liedern wurden auch englischsprachige Stücke wie If it´s magic von Stevie Wonder oder das selbstgeschriebene Stück Ways of the world gespielt. Die überwiegend deutschsprachigen Lieder wurden vom Musiker selbst geschrieben. Zum Teil wurden die Songs in neuen und sensibleren Versionen vorgetragen.

Neben neuen Liedern wie Bye Bye wurden auch Klassiker wie "Dein roter Mund" gespielt. Auch rhythmisch schnellere Lieder wie der Reggae Mother and child reunion. Ein Stück von Paul Simon.

Die Zuschauer waren nicht nur von der Nähe und Emotionalität des Konzertes, sondern auch von den Liedern beeindruckt. „Es ist schön ihn wiederzusehen“, sagt Kerstin Rech. „Diese Wohnzimmeratmosphäre hat mich total angesprochen“, sagt die Kasselerin. „Ich habe ihn heute zum ersten Mal gesehen“, sagt Elvira Nagler. „Und ich bin heute ein Fan von ihm geworden“, erklärt die Kasselerin.

Von Johanna Uminski

Quelle: HNA

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