Förderverein zur Erhaltung der Burgruine ist ab sofort im Internet präsent

Weidelsburg weltweit

Weltweiter Auftritt: Der Förderverein zur Erhaltung der Weidelsburg, hier Web-Master Norbert Schröder (sitzend), Vorsitzender Heinrich Bachmann und Jochen Gruber (links) vom Forstamt Wolfhagen, hat unter www.weidelsburg.de ein Internetportal eröffnet. Foto: zih

Wolfhagen. Die Aktivitäten des Fördervereins zur Erhaltung der Weidelsburg, vor allem aber Wissenswertes über die Geschichte der größten nordhessischen Burgruine sind ab sofort weltweit einsehbar und abrufbar - auf dem neuen Internetportal www.weidelsburg.de.

Die Domain erhielt der Förderverein kostenfrei vom bisherigen Inhaber. Ehrenamtlich gepflegt wird der Weidelsburg-Internetauftritt vom Ippinghäuser Ortsvorsteher Norbert Schröder, einem Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft und des Fördervereins.

Hauptanliegen des Portals ist es, so Fördervereinsvorsitzender Heinrich Bachmann, die im Besitz von Hessen-Forst befindliche Burg als architektonisches Wahrzeichen des Wolfhager Landes sowie auch als markantes touristisches Ziel noch weiter ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.

Infos für Urlauber

Die Burganlage, so Bachmann, die in den vergangenen zweieinhalb Jahren von Hessen-Forst mit einem Volumen von 700 000 Euro saniert wurde - der Förderverein beteiligte sich mit zusätzlichen 50 000 Euro - sei ein Drehkreuz verschiedener Wanderwege: vom Habichtswaldsteig, über Märchenlandweg, Hugenotten- und Studentenpfad, bis hin zu zwei Extratouren des Ecopfads Habichtswald.

Wissenschaftliche Untersuchungen, so Norbert Schröder, belegten, dass 79 Prozent aller Kurz- und auch Langzeiturlauber sich zur Planung ihrer Reise im Internet informieren. „Wie stark das Interesse an der Weidelsburg ist, zeigen nicht nur die ständig steigenden Besucherzahlen, sondern auch die Tatsache, dass in den Monaten seit Abschluss der Bauarbeiten jeden Monat weit über 750 Mal die Weidelsburg gegoogelt wurde.“

Der sich überwiegend durch Spenden finanzierende Förderverein plant in der Burganlage weitere Projekte: die Errichtung eines Wehrgangs, eines Fallgitters sowie eines Info-Leitsystems und Info-Zentrums. Kosten: rund 70 000 Euro.

Außerdem sind die Sanierung und Erweiterung der Toilettenanlagen mit einem neuen Geräteschuppen für 20 000 Euro vorgesehen.

Die ebenfalls geplante Anbindung der Burg an das Stromnetz ist vorerst zurückgestellt worden. Dafür müssten rund 100 000 Euro investiert werden.

Der Förderverein lässt jetzt die Möglichkeit prüfen, ob eine Versorgung durch regenerative Energie machbar und finanzierbar ist. (zih)

Quelle: HNA

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