Gute Stimmung beim Liederabend im Klosterpark Haydau

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Stimmungsvoll: Der Gospelchor Morschen unter der Leitung von Christhild Dietz-Zierenberg bekam viel Beifall beim Wein- und Liederabend im Klosterpark Haydau. Fotos: Schaake

Altmorschen. Schöner kann man sich einen Wein- und Liederabend im Freien nicht vorstellen. Bei der 17. Auflage des Abends in Morschen am Freitagabend im Haydauer Klosterpark stimmte alles. Bei herrlichem Sommerwetter herrschte gute Stimmung.

Über 300 Besucher aus der Region waren zum Liederabend gekommen und genossen den lauen Abend bei Bier, Wein, Käse, Bratwurst, Brezeln, unterhaltsamer Musik und Comedy.

Die Mitorganisatoren Hubert Heckmann und Britta Krusche vom Vorstand der Kantorei Altmorschen führten gekonnt durch das Programm und lachten mit der Sonne um die Wette: „Wir sind sehr zufrieden, es wurde super angenommen.“

Anhaltenden Beifall gab es für die Kantorei und den Gospelchor Morschen unter Leitung von Christhild Dietz-Zierenberg, den Männergesangverein (MGV) Altmorschen unter Leitung von Dieter Penzel und den Posaunenchor der Chrischona-Gemeinde Heinebach unter Leitung von Achim Krause.

Dieses Jahr fehlte die Feuerwehrkapelle. Man habe leider keinen gemeinsamen Termin gefunden, sagte Britta Krusche: „Wir hoffen, dass wir das im nächsten Jahr wieder hinbekommen.“

Sie empfahl, vor der Fußball-Weltmeisterschaft diesen Abend zu genießen und in der nächsten Woche dem deutschen Team die Daumen zu drücken. Vor vier Jahren, sagte Hubert Heckmann, habe der Gospelchor mit einem „Fußball-Report“ die Daumen gedrückt. Es habe leider nichts genutzt: „Hoffentlich bringt diesmal der Samba Glück.“

Mit dem aus Lothringen stammenden Volkslied „O du schöner Rosengarten“ sowie „Wochenend und Sonnenschein“ und „Veronika, der Lenz ist da“ stimmten Kantorei und MGV auf die Jahreszeit ein.

Karl-Heinz und Edith Schultz von der Theatergruppe Morschen hatten mit ihrem Sketch die Lacher auf ihrer Seite. Als Premiere kündigte Britta Krusche den Auftritt von Pavel Czechovic an. Als die heute in Bebra lebende „Goldene Stimme Molwawiens“ zwei einsame Birken an der Bundesstraße 83 besang, schunkelten viele mit. Musik und Comedy stellte der Künstler unter das Motto „Liedähr von Glick und anderem Unglick“.

Er nahm die Atomkraft, das Unglück in Japan und die „strahlenden Kirschen“ im Werratal auf die Schippe und meinte: „Altmorschen klingt nicht gesund, aber es ist wunderbar.“ Humorvoll meinte er mit Blick auf das Hotel und das Raiffeisen-Kraftfutterwerk: „Das Hotel hat architektonische Anleihen genommen beim Raiffeisengebäude.“

Von Manfred Schaake

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Fotos von dem Liederabend

Liederabend im Klosterpark Haydau

Quelle: HNA

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