Klein, aber fein: Bilanzsumme der Stadtsparkasse stieg um 7,4 Prozent auf 190 Mio. Euro

Weiter auf Wachstumskurs

Freuten sich über positives Jahresergebnis: von rechts der Stadtsparkassen-Vorstandsvorsitzende Wilhelm Bechtel, Andreas Matz (Marketing/Werbung) und Vorstand Reinhard Hooß. Foto: Lache-Elsen

Schwalmstadt. „Die Geschäftsentwicklung der Stadtsparkasse Schwalmstadt ist weiterhin auf Wachstumskurs“, so lautet die Bilanz für das Vorjahr. Wilhelm Bechtel und Reinhard Hooß, die beiden Vorstände der Stadtsparkasse Schwalmstadt, zeigten sich mit dem Geschäftsjahr 2011 zufrieden: Die Bilanzsumme stieg um 7,4 Prozent auf 190 Mio. Euro, den bisher höchsten Stand in der Geschichte der Stadtsparkasse.

Sechstkleinste Sparkasse

In Schwalmstadt ist die Stadtsparkasse ein mittelständisches Unternehmen, aus Bankensicht eine kleine Bank, erklärte der Vorstandsvorsitzende Bechtel. Im Ranking der deutschen Sparkassen mit 423 selbstständigen Sparkassen sei die Stadtsparkasse in den vergangenen Jahren von der dritt- zur sechstkleinsten Sparkasse aufgestiegen.

Eine Bank, die konsequent eine regionale Bindung zum Standort Schwalmstadt pflegt: Laut Hooß sind 95 bis 98 Prozent der Kunden aus Schwalmstadt und Umgebung, 7000 Girokonten verwaltet die Bank. Und: die Stadtsparkasse zahle Steuern und erwirtschafte Gewinne, die - wie der scheidende Verwaltungsrats-Vorsitzende Wilhelm Kröll betonte - wiederum als Investitionen in Schwalmstädter Projekte fließen. „Regionale Wertschöpfung wird hier gelebt“, betonte er, der die Bank als „Tafelsilber der Stadt“ bezeichnete. Die sich im Jahr 2011 wieder zuspitzende Finanzkrise hatte für sie nur geringe Auswirkung, sagte Bechtel. „Die überwiegend regionale Vergabe von Krediten und die Anlage eigener Gelder bei Helaba oder innerhalb der Sparkassenfinanzgruppe kennzeichnen die solide Geschäftspolitik“, sagte er.

Kreditneuzusagen betrugen rund 14 Mio. Euro, ein Wachstum von 3,4 Prozent. Auch bei den Spareinlagen verbuchte die Bank mit sieben Prozent ein Wachstum. Insgesamt sei ein positiver Wachstumstrend zu erkennen. Das Eigenkapital belaufe sich auf aktuell nahezu 17 Mio. Euro. Das sei eine „gesunde Größe“, erklärte Bechtel. Damit sei die Stadtsparkasse im Hinblick auf die Eigenkapital-regeln von Basel III und der personellen Besetzung bestens aufgestellt.

Natürlich habe die Stadtsparkasse den Sparkassenverband Hessen-Thüringen im Rücken, der auch technische Grundlagenarbeit schaffe, die allen Sparkassen nach einem Baukastensystem zur Verfügung gestellt werde. Auch die Helaba Landesverbank Hessen-Thüringen und die Deutsche Leasing habe die Stadtsparkasse Schwalmstadt im Hintergrund. (alx)

Von Alexandra Lache-Elsen

Quelle: HNA

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