Partnerschaftsverein zum Nachwuchs im englischen Königshaus - Geburten in Fritzlar

Welcome kleiner Prinz

Freut sich mit den englischen Freunden: Marlies Heer vom Fritzlarer Partnerschaftsverein mit dem Löwen aus Stein - ein Gastgeschenk der Briten.  Fotos: Zerhau

Schwalm-Eder. Fans der Monarchie in Großbritannien jubeln: Herzogin Catherine hat einen Jungen zur Welt gebracht. Mutter und Kind sind wohlauf. In Fritzlar und Schwalmstadt freute man sich am Montag nicht nur über den kleinen Prinzen.

Über die Geburt von Tino und Thea wurde zwar nicht weltweit in den Medien berichtet, doch kam das Zwillings-Pärchen – ohne Thron – ebenfalls gestern zur Welt. Tino wurde um 3.01 Uhr geboren und Thea erblickte sieben Minuten später das Licht der Welt im Hospital zum Heiligen Geist in Fritzlar. Die Zwillinge sind für ihre Eltern Anna-Karina und Stefan Scholl aus Edertal-Giflitz natürlich ihr ganz persönliches Prinzenpaar. Den einzigen Thron, den Tino und Thea jedoch besteigen werden, wird wohl ihr Töpfchen sein. Anna-Karina Scholl freute sich 36 Stunden nach der Entbindung riesig über ihr süßes Pärchen. Papa Stefan und der große Bruder Louis freuen sich auch über den Familienzuwachs.

Der einzige, der im Vorfeld ahnte, dass die beiden Babys zusammen mit dem Baby von Prinz William und Prinzessin Kate auf die Welt kommen würden, war Anna-Karinas Vater Eckhardt. Der errechnete Geburtstermin war der 2. August.

Was die beiden einmal werden sollen, steht noch in den Sternen. Aber wenn es nach dem motorsportbegeisterten Papa geht, könnte es in Richtung Rennfahrer gehen. Ihr erster Wagen wird wohl ein Bobbycar sein – vielleicht mit einem Krönchen drauf.

56 Zentimeter, 4085 Gramm. „Das wird kein Prinz, das wird ein Basketballer“, sagt Stanislaw Jegel über seinen Sohn Michael Leon, der am 22. Juli um 0.07 Uhr in der Asklepios Klinik in Ziegenhain geboren wurde. Damit ist der Spross ein paar Stunden älter als das königliche Baby. Der Thronfolger kam um 16.24 Uhr zur Welt. „Wir waren schneller“, meint Stanislaw Jegel stolz. Der Name seines Sohnes Michael werde zwar englisch ausgesprochen, das habe aber nichts mit dem königlichen Trubel zu tun, sagt Mutter Anastasia Jegel. Sie kann nicht viel mit dem Rummel im Königreich anfangen: Es sei ein normales Menschenkind.

Gespannt nach England geblickt hat indes Marlis Heer. „Wir freuen uns mit unseren englischen Freunden“, sagt die Vorsitzende des Partnerschaftsverein Fritzlar-Burnham-on-Sea/Highbridge. Gerade erst war eine Gruppe aus der Partnerstadt in Fritzlar zu Gast. „Sie sind königstreu und haben mit einer gehörigen Portion britischem Humor auf die Geburt gewartet.“ Catherine und William seien sehr beliebt und das sorge natürlich für noch mehr Freude unter den Royalisten, sagt Heer, die mit ihrer Bekannten Gillian Lyne aus Burnham-on-Sea in engem Kontakt steht.

Von Maja Yüce, Matthias Hoffmann und Peter Zerhau

Quelle: HNA

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