Theaterwerkstatt Black Box präsentiert in der Stadtsparkasse ihre Werke

Die Welt durch die Maske

Kreativ: von links Wiltrud Neumann, Olga Waldt, Renate Hannicke und Peter Kuhl von der Theaterwerkstatt Black Box stellen ihre Werke bis zum 2. Dezember in der Stadtsparkasse aus, hinten Wilhelm Bechtel, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse. Foto: Heist

Treysa. Betont farbenfroh geht es dieser Tage in der Stadtsparkasse in Treysa zu. Bunte Masken mit den Titeln „Schneekönigin“, „Der Rabe“, „Adam“ und „Eva“ blicken von Wänden und Podesten die Kunden und Besucher an.

Angefertigt wurde die Maskenvielfalt von der Theaterwerkstatt Black Box der Behindertenhilfe Hephata, die ihre Werke noch bis zum 2. Dezember in der Stadtsparkasse ausstellt.

Seit 2002 existiert die Theaterwerkstatt. Sie richtete sich an theaterinteressierte Menschen mit und ohne Behinderung, die gern kreativ und handwerklich arbeiten. Aufgeführt werden Theaterstücke im Schwarzlicht, Sketsche und Straßentheater mit Masken und Puppen. So vielfältig wie ihre gemeinsam entwickelten Stücke, sind auch die Masken der Theaterwerkstatt Black Box, die alle ihre Requisiten selbst herstellt.

Von der „Erschaffung der Welt“ über „Der Zauberwald“ und „Räuber Hotzenplotz“ bis hin zu Gruseligem zu Helloween habe man schon Stücke erarbeitet und aufgeführt, berichtet Theaterpädagogin Olga Waldt, die die Gruppe leitet. Entsprechend fantasievoll präsentieren sich die Ausstellungswerke.

Zurzeit vertiefen sich acht Teilnehmer in die Kunst des Schwarzlichttheaters, einer mit Musik untermalten pantomimischen Darstellung ohne Text.

„Am Anfang hatte ich Angst vor der Dunkelheit beim Spielen, aber ich habe mich daran gewöhnt. Es macht soviel Spaß, dass ich nicht damit aufhören will“, erklärte Peter Kuhl, eines der Black Box-Mitglieder aus Hephata, und zeigt stolz eine seiner Masken.

Von Kerstin Heist

Quelle: HNA

Kommentare