Gäste des christlichen Jugendverbandes EC kamen zum kulturellen Austausch – Natürlich gab’s auch Ahle Wurscht

Die Welt war zu Gast in Neukirchen

Internationales Treffen: Der Vorstand des EC-Weltverbandes tagt Die Vorstandsmitglieder des christlichen Jugendverbandes „Entschieden für Christus“ (EC) . Foto: Decker

Neukirchen. Der EC-Weltverband tagte im Knüll-House in Neukirchen. Die Vorstandsmitglieder des christlichen Jugendverbandes „Entschieden für Christus“ (EC) aus 50 Ländern treffen sich jedes Jahr einmal in einem ihrer Mitgliedsländer, um gemeinsam Entscheidungen zu fällen und ihre christliche Missionsarbeit zu diskutieren.

In diesem Jahr ist der EC-Landesverband Hessen-Nassau Gastgeber für die 35 Mitglieder, von denen 20 aus Hawaii, Samoa, Indien, Mexiko, Südkorea, den USA, dem Libanon und europäischen Ländern wie Rumänien, Irland und den Niederlande angereist sind. „Unser Gast aus Gambia kam erst am Freitag“, erzählte Landesjugendreferent Daniel Hoffmann, „da er zuerst kein Visum erhalten hat.“ Die inhaltliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gründe sich in allen Ländern auf die EC-Glaubenssätze, jedoch gäbe es einige kulturelle Unterschiede, so Hoffmann. „Die Südkoreaner feiern ihre Gottesdienste beispielsweise eher als frontales Geschehen, während wir in Deutschland stärker am Austausch untereinander interessiert sind“, sagte der Landesjugendreferent. Die kulturellen Unterschiede seien deswegen auch Programmteil ihrer Sitzungen. So hörten die Teilnehmer am Donnerstag einen Vortrag über interkulturelle Kommunikation, im Anschluss genossen sie einen Schwälmer Abend mit Ahler Wurscht und deutschem Bier. Neben Finanz- und Personalentscheidungen entschieden die Delegierten, dass die einmal alle vier Jahre stattfindende Welttagung 2018 in San Diego stattfinden soll. Außerdem entwickelten sie ein Freiwilligenprogramm für junge Menschen, sich im Weltverband zu engagieren. „An den Details feilen wir noch“, erläutert Hoffmann, „aber wir wünschen uns ein Länder übergreifendes Engagement.“

Seit 2006 befindet sich das Zentralbüro des Weltverbandes in Kassel, da es von dem Deutschen Andreas Rudolph geleitet wird. „Der Leiter des Büros bestimmt, in welchem Land er arbeitet“, erklärte Daniel Hoffmann.

Ausflüge im Programm

Ein Stadtausflug nach Marburg und kürzere Ausflüge nach Neukirchen zählten zu den Programmpunkten der fünftägigen Sitzung. „Vor allem Neukirchen mit seinen vielen schönen alten Häusern hat es unseren Gästen angetan. Sie können sich gar nicht satt sehen“, so Hoffmann.

Am Sonntag endete die Vorstandssitzung mit einem Gottesdienst.

Von Christiane Decker

Quelle: HNA

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