Spitzenplätze für Schüler der Wilhelm-Filchner-Schule bei der Mathe-Olympiade

Fit in der Welt der Zahlen

So sehen Sieger aus: Die erfolgreichen WFS-Schüler der Mathematik-Olympiade 2012/2013 in der Regionalrunde. Hinten rechts zu sehen ist Stefan Schinköthe, der sich für den Landesentscheid qualifizierte. Foto: zih

Wolfhagen. Große Freude an der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) über einen tollen Premierenerfolg. Denn zum ersten Mal in der 52-jährigen Geschichte der bundesweiten Mathematik-Olympiade qualifizierte sich ein Schüler für den Landesentscheid.

Stefan Schinköthe (Klasse 6G3) aus Naumburg hatte sich als Regionalsieger seines Jahrgangs in Darmstadt mit der Konkurrenz gemessen. Der junge Naumburger platzierte sich unter den 25 Besten.

Insgesamt hatten bundesweit über 200 000 Schüler an der Mathe-Olympiade teilgenommen. Logisches Denken, Kombinationsfähigkeit, ein kreativer Umgang mit mathematischen Methoden und eine hohe Konzentration wurde den jungen Leuten abverlangt.

In der ersten Runde stand ein Hausaufgabenwettbewerb an. Die Besten schafften den Sprung in die Regionalrunde, mussten dort eine vierstündige Klausur absolvieren. Die hier erfolgreichsten Mädchen und Jungen, unter ihnen Stefan Schinköthe, lösten die Fahrkarte für den Landesentscheid.

Topleistungen erreicht

WFS-Schulleiterin Rita Schmidt-Schales, Karin Allinger als Beauftragte der Begabtenförderung und Organisatorin der Mathematikwettbewerbe sowie Ulrich Burger, Aufgabenfeldleiter Mathematik und Naturwissenschaften, konnten jetzt aber nicht nur ihren Mathe-Champion Stefan Schinköthe beglückwünschen und auszeichnen, sondern auch 13 weitere Schüler, die sich nach Topleistungen in Runde eins beim Regionalwettbewerb in die Siegerlisten eintrugen (siehe Hintergrund).

Auch bei der nächsten Mathematik-Olympiade will Stefan Schinköthe seinen Kopf rauchen lassen. Sein Ziel: Er möchte den Sprung zum Bundesentscheid schaffen. Dafür muss er aber erst ein Achtklässler werden. (zih)

Quelle: HNA

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