Borkener Haushalt mit leichtem Überschuss – Beschluss in der nächsten Sitzung

Die Wende ist in Sicht

Borken. Die Bürgerhäuser bleiben, das Schwimmbad bleibt, das Bergbaumuseum bleibt – und doch plant Borken in diesem Jahr mit einem ausgeglichenen Haushalt, zum ersten Mal seit langer Zeit.

Bürgermeister Bernd Heßler (SPD) legte den Stadtverordneten am Dienstagabend den Haushaltsplan vor, über den sie in der nächsten Sitzung am 20. März beraten und beschließen werden.

44 590 Euro im Plus

Im Ergebnishaushalt soll es einen Überschuss geben, die Stadt rechnet mit immerhin 44 590 Euro. „Damit ist nicht nur die Wende erreicht, das ist auch eine gute Basis für die Zukunft“, sagte Heßler im Gespräch mit der HNA.

Der Haushalt 2013 ist der erste im Zeichen des Rettungsschirms des Landes. Die Stadt hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2015 ihren Haushalt auszugleichen, dafür bekommt sie vom Land eine Entschuldungshilfe. Die ersten 6,5 Millionen seien bereits eingetroffen, sagte Heßler.

Die Stadt müsse dafür lediglich Zinsen zahlen, allerdings wird auch davon ein Großteil vom Land übernommen; es blieben also für die Stadt 0,51 Prozent Zinsen, das seien gerade einmal 3300 Euro im Jahr.

Investieren wird die Stadt im Jahr 2013 fast drei Millionen Euro, unter anderem für: • Digitalfunk: zunächst Geräte für die Feuerwehrfahrzeuge und Stützpunkte: 75 000 Euro (17 000 Euro Zuschus vom Land). • Dorferneuerung Gombeth: unter anderem neuer Spiel- und Bolzplatz, Grünflächen, Alte Mühle: 115 000 Euro (71 000 Euro vom Land). • Hallenbad Borken: Neue Fenster: 250 000 Euro (150 000 Euro vom Kreis). • Gemeindestraßen in Borken und Dillich.

Von Olaf Dellit

Quelle: HNA

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