Reaktion auf Kritik an Rotkäppchenland

Mit wenig Geld schon viel erreicht

Schwalm-Eder. Die Kritik am Konzept des Vereins „Tourismus-Service Rotkäppchenland“ hat dessen Vorsitzender Karl-Heinz Vestweber relativiert. Dem Vorstand und dem Marketingausschuss sei sehr wohl bewusst, dass noch vieles zu tun ist, erklärte er.

Die Beteiligten aus 17 Städten und Gemeinden aus vier Landkreisen arbeiteten seit 2009 an einem neuen interkommunalen touristischen Konzept in der Region Schwalm-Knüll. Angesichts der finanziellen Situation der Kommunen werde versucht, mit wenig Geld und nur einer Geschäftsführerin sowie punktueller Hilfen einiger Gemeinden und mit einem ehrenamtlichen Vorsitzenden vieles anzubieten. Da seien die Möglichkeiten begrenzt und das brauche seine Zeit.

Das Rotkäppchenland habe bereits viel zu bieten. Es gebe einen Urlaubskatalog, einen Internetauftritt, Messebesuche, einen Veranstaltungskalender, jährlich die Rotkäppchenwoche, den Ratespaß im Rotkäppchenland, themenbezogene Stadtführungen sowie den Tourismustag. Da sei auch immer etwas für Kinder dabei.

Vestweber verweist in diesem Zusammenhang auf Bauernhofbesichtigungen, Besuche bei Märchenhäusern sowie anderen Museen. Im Wildpark würden zahlreiche Veranstaltungen für Kinder angeboten.

Der Hinweis auf einen gelungen Wanderführer aus dem Jahre 1909 (in einem Leserbrief, Anm. d. Redaktion) sei überflüssig, wenn man wisse, mit welch großem Engagement der Knüllgebirgsverein Wanderwege kennzeichne und mit der notwendigen Beschilderung versehe. Der Knüllgebirgsverein bringe außerdem Broschüren „Wandern im Rotkäppchenland“ in Eigeninitiative heraus. Das sei vorbildlich.

Das „Rotkäppchenland“ sei für konstruktive Vorschläge, neue Mitglieder und Mitarbeit sehr dankbar. Geschäftsführerin Heidrun Englisch und auch er selbst stünden für Gespräche gerne zur Verfügung, erklärte Vestweber. (hro)

Quelle: HNA

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