Planung soll nächstes Jahr früher starten

Wenige nutzten Felsberger Ferienbetreuung

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Ferienspaß an der Felsburg: von links vorne Jannis Rininsland und Tom Noah Förster, hinten Emilia Stiegel, Karsten Wicke, Nevio Kaempfer, Kevin Nielsen, Ann-Kristin Gilch, Christina Vockeroth und Hans Poth.

Felsberg/NeuenBrunslar. In dieser Woche gehen die Schulferien zu Ende – und damit auch die Ferienbetreuung in Felsberg. Das Angebot des Kinder- und Familienbüros wurde weniger genutzt als erwartet: Durchschnittlich nahmen täglich sechs bis sieben Kinder teil.

Dennoch soll es die Betreuung im kommenden Jahr wieder geben. Mit einer frühzeitigen Planung wollen die Veranstalter künftig mehr Familien auf das Angebot aufmerksam machen.

„Wir wollen gleich nach den Weihnachtsferien mit der Bedarfsabfrage anfangen“, sagt Claudia Leuphold. „Dieses Jahr haben wir das erst im April gemacht – da haben viele Eltern ihre Urlaubsplanung längst fertig und die Kinderbetreuung anderweitig organisiert.“ Leuphold hatte die Ferienbetreuung zusammen mit Beate Oesterfeld initiiert. Die beiden sind selbst Mütter und kennen das Problem, das auf die meisten Eltern in den Sommerferien zukommt: „Die Kinder haben sechs Wochen frei, die Eltern aber nur zwei Wochen“, erklärt Leuphold.

Vielfältiges Programm

So geht es auch Bianka Stiegel aus Melgershausen. Sie und ihr Mann sind beide berufstätig, ihre siebenjährige Tochter Emilia war deshalb in den letzten drei Ferienwochen jeden Tag bei der Betreuung. Dabei hätte sie auch einen Tag pro Woche zu Hause bleiben können, erzählt Bianka Stiegel: „Aber Emilia geht gern zur Betreuung, ihr macht das Spaß.“ Es sei schön für ihre Tochter, mit anderen Kindern zusammen zu sein. „Am besten hat es mir im Museum gefallen“, erzählt Emilia. Gestern waren außer ihr noch vier weitere Kinder zur Ferienbetreuung gekommen. Verkleidet als Burgfräulein und Ritter eroberten sie die Felsburg. Auch ein Ausflug zum Edersee und eine Wald- und Wiesenrallye standen in den letzten Wochen auf dem Programm. „Das ist keine Kinderverwahranstalt, sondern eine tolle Betreuung“, betont Claudia Leuphold. Dafür müsse man mehr Familien begeistern.

Quelle: HNA

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