Wenzigeroder Kirchengemeinde feiert Weihnachten im Dorfgemeinschaftshaus

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Blick in das geschmückte Dorfgemeinschaftshaus in Wenzigerode: Der Kirchenvorstand bereitet den Saal für den Festgottesdienst an Heiligabend vor. Auf dem Foto sind Marko Schaumburg (Mitglied des Kirchenvorstands, links) und Pfarrerin Dorothea Wecker sowie im Hintergrund am Weihnachtsbaum Sonja Krug und Melanie Rose. 

Wenzigerode. Die Gemeinde der evangelischen Kirche in Wenzigerode wird ihre weihnachtlichen Gottesdienste an den drei Festtagen im Dorfgemeinschaftshaus feiern - denn die Sanierung der Kirche im Bad Zwestener Ortsteil verzögert sich bis ins neue Jahr.

„Wo man Weihnachten feiert, ist nicht so wichtig. Wir sind froh, dass wir als Kirchengemeinde gemeinsam die Gottesdienste an den Festtagen feiern können“, meint Pfarrerin Dorothea Wecker.

Dankbar sei man der Gemeinde Bad Zwesten und dem Schützenverein von Wenzigerode, dass sie das Dorfgemeinschaftshaus für den Gottesdienst am 24. Dezember, 17.30 Uhr, und am 25. Dezember, 9.30 Uhr, sowie das anliegende Schützenhaus für den Gottesdienst am Silvestertag, 16 Uhr, nutzen können.

Renovierung seit 2009

Eigentlich sollten die Arbeiten an der Kirche bis zum Weihnachtsfest abgeschlossen sein. Seit 2009 wird das Gotteshaus innen und außen renoviert, sodass es in Zukunft nicht nur mehr Platz im Inneren geben wird. Auch soll es neue Heizstrahler und einen frischen Anstrich geben.

Nach derzeitigem Stand sollen die Renovierungsarbeiten im Februar abgeschlossen sein. Bereits mehr Platz gibt es - wenn auch nur übergangsweise - im Dorfgemeinschaftshaus, denn dort können 120 Menschen dem Gottesdienst beiwohnen.

Es werde dieses Jahr also etwas luftiger als es sonst in der Kirche war: „In der Kirche gibt es Sitzplätze für etwa 90 Menschen“, sagt Klaus Reuter, stellvertretender Vorsitzende des Kirchenvorstands. Um das Kirchenfest so zu gestalten, wie es die Kirchengemeinde gewohnt ist, haben Marko Schaumburg, Sonja Krug und Melanie Rose, Mitglieder des Kirchenvorstandes in Wenzigerode, gemeinsam mit Pfarrerin Wecker und Klaus Reuter einen Weihnachtsbaum geschmückt und den Raum für die Aufführung eines Krippenspiels vorbereitet. Geplant ist, die Geschichte der Schnecke Sophia, wie sie sich mit anderen Tieren auf den Weg zur Geburtsstätte Jesu macht, aufzuführen.

„Wir wollen den Gottesdienst so gestalten, wie es die Kirchengemeinde gewohnt ist“, sagt Pfarrerin Wecker und ist zuversichtlich, dass es trotz des Ausfalls des traditionellen Gottesdienstortes, der Kirche, ein schönes Weihnachtsfest wird. 

Quelle: HNA

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