Ball des Reit- und Fahrvereins Homberg mit satirischem Blick auf Homberg

Western-Stimmung im Saloon

Westernstimmung beim Reiterball: Die Kleinkunstgruppe des Reitvereins stellte eine Saloon-Szene nach und nahm Missstände der Stadt auf die Schippe. Vorne von links Rebecca Ziebrecht, Ellen Zuschlag, Arne Ring, Stephan Werner und Ralf-Peter Stiephel. Foto: Thiery

Homberg. In diesem Punkt setzt der Homberger Reit- und Fahrverein auf Tradition: Das Veranstaltungsjahr beginnt mit einem Ball. 150 Gäste waren am Samstag in die Homberger Stadthalle gekommen und schwoften zu den Klängen von Wendys Five.

Nicht nur die Reiterfreunde nutzten die Gelegenheit für ein Tänzchen, auch viele andere zeigten sich in feinster Abendgarderobe. „Der Ball ist nicht nur für die Reiter, sondern ein Geschenk für die ganze Stadt. Wir freuen uns über jeden, der die Gelegenheit wahrnimmt“, sagte Vereinsvorsitzende Chris Engelbrecht.

Dazu präsentiert die Theatergruppe des Vereins jedes Mal ein kleines Programm, meist köstlich satirisch und kritisch. Der Western Rauchende Colts war diesmal das Vorbild für eine Saloonszene, in dem Miss Kitty, alias Susanne Braun, die Regie führte.

Stadtgespräch in der Westernszene waren wieder die Umstände der Kreisstadt. Unter der Bühne hing ein Schild mit der Aufschrift „Ghost Town“, übersetzt Geisterstadt. „Nach der Bundeswehr und dem Amtsgericht schließt jetzt auch noch die Post“, hieß es. Doch es gab auch Visionen: Hohenburg 21, ein unterirdischer Segelflugplatz, könnte die Stadt noch retten, so die Schnapsidee in der Kneipe zum Neuen Jahr. (zty)

Quelle: HNA

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