Wettbewerb "Hessen rockt": Felsberger Band Soulmade verpasst Einzug ins Halbfinale

Klassischer Rock aus der Drei-Burgen-Stadt: Mike Amthor, Bettina Sauer und Björn Heideloff beim Auftritt im Wettbewerb „Hessen Rockt“ im Kasseler Fiasko - zur Band gehören außerdem Ronald Schiffner und Peter Bins. Foto:  Mohr

Felsberg/Kassel. Beim sechsten Vorrundenkonzert des landesweiten Coverband-Wettbewerbs „Hessen rockt“ am Samstag in Kassel hat die Felsberger Formation „Soulmade“ den Einzug ins Halbfinale verpasst.

Die fünf Musiker aus der Drei-Burgen-Stadt mussten sich den Klassik-Rockern von „Firecake“ aus Bad Wildungen geschlagen geben.

Sowohl die 150 Konzertbesucher im Kasseler Fiasko aus auch die Jury wählten die Bad Wildunger zu den Gewinnern des Abends. „Firecake ist eine sehr junge Band, die Musik spielt, zu deren Entstehungszeit die Bandmitglieder noch nicht mal auf der Welt waren. Musikalisch und gesanglich waren die Jungs einfach am besten“, sagte Jurymitglied Janosch Lenhart von Radio Bob.

Aufgetreten waren weiterhin die Gruppen „Silent Seven“ aus Breidenstein sowie „Ace of Hearts“ aus Büdingen aufgetreten. Letztere hat noch die Chance, sich durch die Relegationsrunde ein Ticket für das Halbfinale zu sichern, das am 12. März in der „Batschkapp“ in Frankfurt ausgetragen wird.

Die Felsberger, die erst seit fünf Monaten zusammen spielen, hatten Coversongs von Nirvana bis zu den Doors geboten und gönnten ihren direkten Konkurrenten aus Bad Wildungen den Sieg. „Firecake ist sehr speziell und hat es absolut verdient“, meinte Soulmade-Sängerin Bettina Sauer: „Es ist toll, dass die Jury ihr Talent anerkannt hat.“ Im kommenden Jahr wolle Soulmade erneut bei dem landesweiten Coverband-Wettstreit antreten.

Für den bereits zum sechsten Mal stattfindenden Wettbewerb „Hessen rockt“ hatten sich im vergangenen Jahr ungezählte Bands mit Videos oder Mitschnitten beworben. Durch ein Telefonvoting und die Wertung einer Jury wurden insgesamt 32 Formationen aus ganz Hessen für die Vorrundenkonzerte ausgewählt.

Wer das Finale am 26. März in Offenbach gewinnt, darf sich ein Jahr lang offiziell „beste Coverband Hessens“ nennen und erhält von der Binding Brauerei zudem einen Scheck über 1000 Euro. Außerdem wird der Siegerband für ein Jahr ein Tourbus zur Verfügung gestellt, und die Gewinner spielen mindestens zwei gut dotierte Konzerte für die Frankfurter Rundschau, die den Wettbewerb veranstaltet. (jmo)

Quelle: HNA

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