Mit dem Aufsetzen der Turmzier hat die evangelische Kirche die Sanierung der Klosterkirche beendet

Klosterkirche: Wetterfahne dreht sich wieder

Morschen. Während rund ums neue Tagungshotel der B. Braun Melsungen AG in Altmorschen noch Gerüste stehen, haben die Restauratoren an der benachbarten Klosterkirche Haydau die Sanierung der Kirchenmauern abgeschlossen und ihre Zelte abgebrochen. Nur die Turmzier war diese Woche noch aufzusetzen.

Eisen, Edelstahl und Kupfer sind die Materialien, aus denen die Turmzier besteht. Zu ihr gehören eine Wetterfahne, ein Kupferkessel und eine Kapsel. In die verstauten Vakanzpfarrer Bernd Knobel und Kirchenvorstand Michael Krusche diese Woche eine Melsunger Allgemeine, einen Satz Euro-Münzgeld und einen HNA-Bericht über die Sanierung der Klosterkirche.

Dann lötete Harald Otto von der gleichnamigen Metalldrückerei im thüringischen Eichsfeld die Kapsel luftdicht zu, um Zeitung und Münzen für die Nachwelt unversehrt zu hinterlassen.

Einige Male musste Monteur Torsten Trapp mit dem Hubsteiger in luftige Höhe fahren, um die komplette Turmzier aufsetzen zu können. Denn bevor alles passgenau war, war hier und da noch das eine oder andere Teil nachzuschleifen.

Schrift auf der Wetterfahne

Inzwischen erhebt sich die Turmzier stolz über der Klosterkirche. Wer Adleraugen hat, kann vielleicht sogar lesen, was auf der Wetterfahne steht. Ev. Kirche Altmorschen ist da für die Ewigkeit vermerkt, und die Abkürzung S.D.G., was so viel heißt wie Soli Deo gloria – dem alleinigen Gott die Ehre. (lgr)

Quelle: HNA

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