Übungen für Jungend und Mädchen

Einsatz im Stadion: Wettkampf der Jugendfeuerwehren in Treysa

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Flott unterwegs: Beim Großkreisentscheid der Jugendfeuerwehren in Treysa ging am Samstag auch die Gruppe aus Dagobertshausen an den Start.

Treysa. Am Samstag kämpften Jugendfeuerwehren aus dem kompletten Kreis im Stadion in Treysa um die Teilnahme am Landesentscheid. Elf Mannschaften traten gegeneinander an.

Insgesamt nahmen 117 Mädchen und Jungen an den spannenden Wettkämpfen im Schwalmstadtion teil. Wo sonst Leichtathleten Runden drehen und Fußballer gegen den Ball treten, absolvierten die Jugendfeuerwehren den A und B-Teil des Bundeswettbewerbs. Er habe überhaupt nicht mit der Teilnahme gerechnet, freute sich Dagobertshausens Jugendwart Markus Berger: „Das ist für mich immer noch eine kleine Sensation.“ Schon am frühen Vormittag waren die sieben Mädchen und zwei Jungs aus dem Malsfelder Ortsteil nach Treysa gekommen und sichtlich aufgeregt. „Zu unserer Gruppe gehört auch noch ein Kind aus Elfershausen und zwei aus Malsfeld“, erzählte Berger.

Tipps für die Truppe

Verteilung: Die Teilnehmer aus den Wehren zogen sich gelbe Leibchen über.

Nach einem fehlerfreien Hindernislauf im B-Teil folgte um 11.20 Uhr der A-Teil. Markus Berger verteilte die Leibchen mit Funktionsbezeichnungen wie Maschinist oder Schlauchtrupp und gab letzte Tipps. Immer wieder kontrollierten die Kinder die Ausrüstung: Liegen die Saugschläuche richtig, stehen die Handlampen an ihrem Platz, wo sind die Strahlrohre?

Während so mancher aus der jungen Truppe zum wiederholten Male über den angedeuteten Wassergraben sprang, war Emily Klien die Ruhe selbst. Als Maschinistin sei sie in die Fußstapfen ihres Vaters getreten, erzählte die 12-Jährige lachend. „Ich muss bei der Übung die Saugleitung an der Tragkraftspritze ankuppeln und dann Wasser Marsch geben.“ Beim A-Teil galt es für alle Teilnehmer, innerhalb einer vorgegebenen Zeit einen Löschangriff vorzunehmen. Dazu musste zunächst eine Wasserversorgung aufgebaut werden.

Imaginäre Hindernisse

Anschließend rückten Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp über verschiedene Hindernisse zur imaginären Brandstelle vor. Nur wer gut im Team zusammenarbeitete, konnte punkten. Die Dagobertshäuser schafften den Parcours in sechs Minuten und 40 Sekunden. Die junge Maschinistin Emily Klien zeigte sich mit dem Verlauf der Übung zufrieden: „Nur der Saugschlauch ging schlecht dran und der B-Abgang ließ sich schwer öffnen.“

Auch die stellvertretende Jugendwartin Larissa Wenderoth war voll des Lobes für ihre Jugendfeuerwehr: „Es ist toll, das sich die Kinder auf den Punkt konzentrieren konnten.“ Mit 1376 Punkten holten sich die Dagobertshäuser schließlich den 5. Platz.

Quelle: HNA

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