Dressurprüfung findet am 16. und 17. Juli statt

Ziegenhainer Reit- und Springturnier erstmals mit zwei Terminen

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Neues Konzept: Alle Prüfungen waren auf dem großen Hauptplatz in der Anlage in der Lämmerweide möglich, hier Jessica Brandau mit Costa von Kielslück.

Ziegenhain. Erstmals in der Geschichte des Schwalm-Klassikers wurde die Ziegenhainer Reitsportveranstaltung auf zwei Termine aufgeteilt. Am Wochenende hatten die Springreiter ihr Sommerturnier.

Unter Nordhessens Pferdefreunden gehört das traditionelle Reit- und Springturnier des Kreisreitervereins (KRV) der Schwalm im Sommer zum Pflichtprogramm. Die Dressurprüfungen finden dann vom 16. bis 17. Juli statt. Für beide Wettbewerbe hatten sich 750 Teilnehmer angemeldet.

Drei Tage bei bestem Turnierwetter: Die Zuschauer genossen die Reitsportanlage.

„Wir haben das gemacht, um Reitern die Teilnahme an beiden Turnieren zu ermöglichen“, erklärte die Pressesprecherin des KRV Martina Koch. Darüber hinaus seien nun alle Prüfungen auf dem großen Hauptplatzmöglich, sagte Koch weiter: „Für Reiter und auch Zuschauer ist das besser.“ Bei bestem Turnierwetter, drei Tage strahlt die Sonne vom Himmel, zog es wieder zahlreiche Menschen auf die liebevoll hergerichtete Reitsportanlage an der Lämmerweide. Den Start machten am Freitag die Prüfungen der sogenannten jungen Pferde. Den Abschluss des spannenden Turnierwochenendes bildete das Springen der Klasse M* mit Siegerrunde am Sonntag.

Insgesamt rechnen die Organisatoren beim Springen und der Dressur mit 1380 Starts. Von der Entzerrung der Wettbewerbe profitierte auch das 15-köpfige Organisationsteam des KRV. Der ganze Turnierablauf sei nun viel besser zu stemmen und auch die Kosten konnten verringert werden, freute sich die Pressesprecherin: „Wir brauchen jetzt beispielsweise weniger Schiedsrichter.“

Martina Koch

Aufgrund der guten Platzbedingungen gab esauch dieses Mal wieder so manches Topspringen zu sehen. So erreichte KRV-Mitglied Dietmar Koch bereits am ersten Turniertag mit seinem Pferd Clic Léspair am Freitag eine 9.0. „Für ein sechsjähriges Pferd ist das schon etwas Besonderes“, betonte Martina Koch.

Dass der KRV mit seinem neuem Konzept im wahrsten Sinne des Wortes auf das richtige Pferd gesetzt hatte, zeigte die Rückmeldung der Sportler.

„Die Anlage ist traumhaft. Super Boden. Tolle Bedingungen. Besser kann es nicht sein“, brachte es Springreiterin Friedericke Heimberg aus Hofgeismar stellvertretend für viele Reiter auf den Punkt.

Quelle: HNA

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