Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Melsungen: Wettstreit im Regen

Schnell, schnell: Beim Löschangriff kommt es auf Geschwindigkeit und Präzision an. Fotos: Wenderoth

Rhünda. Kein Einsehen hatte der Wettergott mit den Teilnehmern am Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Melsungen in Rhünda. Pünktlich zum Beginn der Wettkämpfe am Samstag öffnete der Himmel seine Schleusen und es regnete wie aus Kübeln.

Beim Pokalspiel am Freitag hatten die Jugendlichen noch Glück, denn es blieb trocken. Doch den 530 Jugendfeuerwehrleuten mit ihren Betreuern und den 20 Schiedsrichtern machte das Wetter nichts aus. Schließlich haben die Feuerwehrleute Wasser ja zum Löschen nötig.

Das Pokalspiel trug den bezeichnenden Namen Wasserballonbasketball. Wasser musste mit Bechern und Schläuchen transportiert werden, bevor es in Luftballons gefüllt wurde. Diese Luftballons landeten dann in einem Speisfass, wo die Wassermenge gemessen wurde.

Der Bundeswettkampf am Samstag, der aus Löschangriff (A-Teil) und Staffellauf (B-Teil) besteht, wurde ohne witterungsbedingte Zeitverzögerung vor der Kulisse der Altenburg auf dem Sportplatz in Rhünda ausgetragen. Alle Mannschaften waren mit großem Eifer dabei, um am Sonntag bei der Siegerehrung einen der begehrten Pokale mit nach Hause zu nehmen.

Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Melsungen

Wie der neue Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Müller (Grebenau) sagte, nahmen 38 Mannschaften aus 36 Jugendfeuerwehren an den Wettkämpfen teil. Sie hätten alle gute Leistungen gezeigt. Besonders beim Löschangriff habe sich der gute Ausbildungsstand der Jugendfeuerwehren gezeigt.

Die Freiwillige Feuerwehr Rhünda hatte den Sportplatz und die angrenzenden Wiesen entsprechend hergerichtet, damit an diesem Wochenende eine kleine Zeltstadt mit fast 50 Zelten, aber auch 10 Dixi-Häuschen entstehen konnte. Über zwei Wochen waren die Mannen um Wehrführer Ralf Stumpf mit den Vorbereitungen beschäftigt.

Für Verpflegung sorgten in bewährter Form ehrenamtliche Helfer vom Roten Kreuz Körle-Guxhagen. Wie Küchenchef Michael Oetzel sagte, wurden allein für ein Mittagessen 75 Kilogramm Nudeln, 70 Kilogramm Gehacktes und 15 Kilo Zwiebeln verbraucht. Für Vegatarier gab es eine Gemüsesoße zu den Nudeln. Leer gegessene Teller zeugten vom guten Geschmack des Essens.

Verhältnismäßig wenig zu tun hatten die Helfer vom DRK-Edertal aus Felsberg, die während des gesamten Zeltlagers für die Sanitätsbetreuung zuständig sind, und kleinere Blessuren vor Ort behandeln. (zot)

Quelle: HNA

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