Förderkreis Helfensteine will Sagenwelt rund um den Dörnberg neu erschaffen

Wichtel will werben

Zierenberg. Hofgeismar hat die legendäre Sababurg, Kassel die Brüder Grimm und die Orte rund um den Dörnberg vielleicht schon bald ihr eigenes „Wichtelland Helfensteine“. Seit einiger Zeit schwirrt zumindest ein kleiner Wichtel durch die Region, taucht bei Lesungen in Schulen auf, besucht Kindergärten oder schaut einfach dem Künstler Kurt Burg über die Schulter, wenn der seine „Helfensteiner Impressionen“ malt. Burg ist Vorsitzender des Förderkreises Helfensteine, der als gemeinnütziger Verein am Ort der Elfen, wenn man mal das „H“ übersieht, ein außergewöhnliches Gemeinschaftsprojekt startet. Ziel: Dem modernen, zeit-gestressten Menschen den Zugang zur einstigen Sagen- und Märchenwelt ermöglichen und die Besucher des Habichtswaldes für einen sorgsamen Umgang mit der Natur sensibilisieren.

Burg hat sich vom „Geist der Steine“ inspirieren lassen, seine Ansichten aus sich heraus gemalt und geschrieben. Er will einen Akzent setzen und alle Menschen, ob Groß oder Klein, anregen, mit ihm auf eine spannende und abenteuerliche Reise zu gehen. „Wir graben Märchen und Geschichten aus, wecken den schlafenden Riesen der Steine und bergen den sagenhaften Schatz der Helfensteine“, so Burg. „Das malerische Ambiente der Helfensteine bietet ein, im wahrsten Sinne des Wortes, sagenhaftes Potenzial, welches nach Entfaltung förmlich schreit.“

Der 61-Jährige hat den „Wichtel Namelos“ kreiert und will nun im Rahmen des Projektes gemeinsam mit Menschen der Region eine neue Sagenwelt erschaffen, in der sich nicht nur der Wichtel wohl fühlt. Mit Leben soll die durch Theateraufführungen, Lesungen und viele weitere Aktionen gefüllt werden und im Spätsommer 2011 ihren vorläufigen Höhepunkt in einem großen Wichtelfest finden.

Theatergruppen, regionale Künstler und sonstige Gruppen und Institutionen aus den Gemeinden rund um den Dörnberg sollen aktiv in die spannende und ereignisreiche Wandlung der Region zum „Wichtelland Helfensteine“ eingebunden werden. Jeder, der sich angesprochen fühlt, darf kreativ mitwirken. Auch Kindergärten und Schulen können von dieser Art „Heimatkunde im neuen Kleid“ profitieren, denn der Wichtel stattet ihnen gerne einen Besuch ab.

Das ist möglich, da die Ehlenerin Désirée Schulte sich als eine der ersten Künstlerinnen in das Projekt eingebracht hat. Ihr Beitrag: der Wichtel als Filzfigur. Die Geschichten können gelesen, von Kindern gemalt und auch gespielt werden“, sagt Burg, der aus den künftig entstehenden Werken auch ein Buch plant.

Wer an der Gemeinschaftsaktion teilnehmen möchte, findet weitere Infos unter:

www.wichtelland-

helfensteine.de

HINTERGRUND

Von Sascha Hoffmann

Quelle: HNA

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