Knüllwald für schnellers Internet in den Orten

So wichtig wie Gas, Wasser und Strom

Knüllwald So schnell wie möglich will auch die Gemeinde Knüllwald in seinen 16 Ortsteilen die Infrastruktur stärken und den Bewohnern eine schnelle Internetverbindung bieten. Alle Gemeindevertreter stimmten in ihrer Sitzung in Nausis dafür, die Bedingungen für eine Breitbandversorgung mit einem modernen Glasfasernetz zu verbessern.

Der Schwalm-Eder-Kreis arbeitet mit den nordhessischen Landkreisen zusammen, um für eine flächendeckende Versorgung mit dem schnellen Netz zu sorgen. Der Plan soll innerhalb von fünf Jahren umgesetzt werden. Die Zusage, die Voraussetzungen für das Vorhaben zu prüfen, verursache zurzeit keine Kosten, hieß es in der Vertretersitzung.

„Wir müssen den Fuß in die Tür stellen“, sagte Bürgermeister Jörg Müller. Er fragte sich, inwiefern vorhandene Strukturen genutzt werden könnten. Müller weiß von Glasfaserkabeln, die bereits in Knüllwald liegen oder geplant sind. An der Autobahn A7 gebe es drei Möglichkeiten Glasfaser in vorhandene Leerrohre zu verlegen, meinte Müller. In Schellbach und in Hausen an der Schnellbahntrasse hätten private Anbieter bereits Kabel verlegt. Die Telekom will mit einem neuen Telefonkabel auch Glasfaser vom Allmutsberg her bis nach Schellbach verlegen.

„Ich glaube es gibt bereits gute Voraussetzungen, die man nutzen kann“, sagte Müller. Vorhandene Infrastrukturen könne dafür verwendet werden. Die Landkreise rechneten für die Umsetzung mit 250 Millionen Euro für das ganz Gebiete.

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Jürgen Jurgilewitsch, betonte, dass Knüllwald von Glasfaser umzingelt sei. Nun müsse man prüfen, wie das nutzbar ist. „Schnelles Netz ist für die Infrastruktur ebenso wichtig, wie Gas, Wasser und Strom“, sagte er. (zyx)

Quelle: HNA

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