Freude über Zuwachs und Ehre für Niemeyer

VdK hat wieder mehr Mitglieder

Fritzlar-Homberg. Auf eine durchweg erfolgreiche Entwicklung des Sozialverbandes im Jahr 2012 blickte der Chef des VdK-Kreisverbandes Fritzlar-Homberg, Klaus Brandt, bei einer Kreiskonferenz zurück.

Grund für die positive Bilanz: Ein überdurchschnittlich hoher Mitgliederzuwachs bei allen VdK-Verbandsstufen. Die Mitgliederzahl des Kreisverbandes habe sich von 3658 im Jahr 2011 auf 3706 in 2012 erhöht.

Dass es in Deutschland keine Armut gebe, sei schlichtweg falsch, betonte Brandt. Immer mehr Menschen, insbesondere junge Menschen und alleinerziehende Mütter, hätten die Angebote der Tafeln im Schwalm Eder-Kreis in Anspruch genommen. Auch die Geschäftsstelle des VdK-Kreisverbandes werde immer häufiger von Menschen mit geringem Einkommen aufgesucht, berichtete Brandt.

Eine wachsende Kluft

Der Sozialverband VdK als die größte Interessenvertretung für sozial Benachteiligte, werde die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich zu einem Schwerpunktthema seiner Aktionen in diesem Jahr machen, erklärten die Beauftragten des Kreisverbandes, Thomas Schulz und Manfred Jesse.

Von den 13,5 Millionen Euro im Jahr 2012 durch die Verbandsjuristen des Sozialverbandes VdK Hessen-Thüringen für die Mitglieder erstrittenen Nachzahlungen, entfallen 1,2 Millionen auf den Bezirksverband Kassel. Dies Ergebnis führte der stellvertretende Vorsitzende Erich Niemeyer auch auf die Hilfestellungen und Beratungen der Assistentinnen und ehrenamtlichen Berater in der Geschäftsstelle des Kreisverbandes in Fritzlar zurück.

Auch die Frauenvertreterinnen in den Ortsverbänden leisten wichtige Hilfestellungen bei Problemen der Mitglieder, teilte die Kreisvertreterin Linda Hommel mit.

In der Behindertenberatung, insbesondere bei barrierefreier Gestaltung, leiste der Kreisverband wichtige Arbeit, berichteten Sigrun Gölling und Antonio Gottwald. Während der Versammlung wurde Erich Niemeyer für sein Engagement die Ehrenplakette des VdK verliehen. (red)

Quelle: HNA

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