Amt wieder verschoben

Erste Sitzung nach Bürgermeisterwahl in Felsberg – Zusammenarbeit bekräftigt

Felsberg. Bei der ersten Stadtverordnetenversammlung nach der Bürgermeisterwahl gingen die Delegierten mit guten Vorsätzen an die Arbeit. Etwa 60 Einwohner nahmen an der öffentlichen Sitzung teil. Die Vertreter der Fraktionen gratulierten Bürgermeister Volker Steinmetz zur Wiederwahl und gaben der Hoffnung Ausdruck, dass die Zusammenarbeit gut gelinge.

Strittigster Punkt der Tagesordnung war der Antrag des Bürgermeisters, einen gemeinsamen örtlichen Ordnungs-und Verwaltungsbehördenbezirkes mit den Städten Felsberg, Melsungen, Spangenberg und den Gemeinden Malsfeld sowie Morschen zum 1. Januar 2014 zu errichten. Dabei hätte Felsberg noch Zeit bis Mitte nächsten Jahres, die Details zu klären, sagte Steinmetz, dem daran gelegen war, die Vertragspartner nicht warten zu lassen.

Weitere Beratung

Zwar sprachen sich alle Fraktionen für eine Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit aus, um Kosten zu senken, jedoch forderten einzelne Vertreter der SPD und der Grünen noch eine weitere Prüfung der Kosten sowie der Personalfragen.

Der Antrag wurde zur weiteren Prüfung und Klärung offener Fragen zurück in den Haupt- und Finanzausschuss überwiesen und soll bei der nächsten Stadtverordnetensitzung Anfang Dezember endgültig zur Abstimmung gelangen. Applaus aus dem Publikum gab es zu einer Anmerkung von Dirk Becker (SPD), der sich wunderte, warum dem Antrag nicht einfach zugestimmt werden könne, immerhin habe der Bürgermeister, der die interkommunale Zusammenarbeit befürworte, 75 Prozent der Stimmen bekommen und der Magistrat sei seit dem Jahr 2012 mit der Sache beschäftigt.

Bürgermeister Steinmetz versicherte den Einwohnern, dass im Falle eines gemeinsamen kommunalen Ordnungsamtes das Bürgerbüro den Felsberger Bürgern erhalten bleibe für kurze Wege.

Von Bettina Mangold

Quelle: HNA

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