Projekt soll Bahnhofstraße Verkehrsentlastung und Kunden bringen

CDU pro Wieragrund

Schwalmstadt. 50 Zuhörer kamen laut eines Presseberichts der CDU Treysa zu ihrer Informationsveranstaltung über das Bauvorhaben Wieragrund.

CDU-Stadtverordneter Dr. Gerald Näser sprach über den Planungsstand, den Entscheidungsprozess und die Verkehrserhebungen. Die seien die Grundlage für die Entscheidung, für über neun Millionen Euro eine Entlastungsstrecke für die Bahnhofstraße zu bauen. „Davon muss die Stadt zwar nur rund 3,7 Millionen zahlen, der Rest kommt aus den diversen Töpfen für die Umlegung der Landesstraße, Bahnhofvorplatzerneuerung und Stadtentwicklung“, berichtete Näser, aber auch das sei ein dicker Brocken. Grundlegend für die auch von der CDU getragene Entscheidung sei jedoch, dass dies die einzige Möglichkeit sei, die Bahnhofsstraße zu entlasten. „Dort wird sich die Zahl der Fahrzeuge von derzeit über 11 000 auf knapp 2000 täglich reduzieren“, sagte Näser.

Eine höhere Belastung sei dafür im Bereich der Kreuzung Walkmühlenweg/Sachsenhäuser Straße zu erwarten. Die Befürchtung, es werde dort zum Verkehrschaos kommen, teilten die CDU-Vertreter nicht. Da zugleich der Verkehr aus der Bahnhofstraße deutlich verringert werde, könne die Ampelschaltung dort wesentlich vereinfacht werden.

Die stärksten Vorbehalte gegen das Projekt wurden gegen das vorgesehene Einkaufszentrum vorgetragen, so die Mitteilung. CDU-Ortsverbandsvorsitzender Thorsten Wechsel wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass die Treysaer Handels- und Gewerbevereinigung das Projekt einhellig unterstütze. Die Bahnhofstraße werde durch das Vorhaben attraktiver, die Kaufkraft dort bleibe erhalten“, so Wechsel.

Wechsel und Näser unterstrichen in der Versammlung jedoch auch, dass die Anbindung an die Bahnhofstraße und Details wie die Führung der Fußgängerwege künftig besonders beachtet werden müssten. (aqu)

Quelle: HNA

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